Die 20 m hohe Aluminiumskulptur des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky steht auf dem Platz der Verfassungsfreunde im Kulturforum in Offenburg und erinnert an die wichtige Rolle der Stadt innerhalb der deutschen Demokratiebewegung. Die Skulptur wurde von der Offenburger Ehrenbürgerin Aenne Burda gestiftet und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
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zu den Kunst- und Baudenkmälern.
Fischmarkt (1)
Der Fischmarkt ist ein malerischer Platz im Stadtzentrum mit der Hirschapotheke (1698), dem Löwenbrunnen (1599) und dem Salzhaus (1786).
Sankt-Andreas-Hospital (1)
An den Fischmarkt grenzt das Sankt-Andreas-Hospital an, das 1300 zur Pflege der Armen und Kranken gegründet wurde. Der jetzige Bau stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Die schlichte Kapelle hat einen gotischen Chor. Der ehemalige Spitalspeicher des St. Andreas-Hospitals wurde 1731 als Lagerhaus errichtet. Bis 1870 befand sich dort die Verwaltung des Spitals, anschließend bis 1956 das Feuerwehrhaus. Von 1956 bis 1981 war das Gebäude als Geschäftshaus genutzt. 1981/82 erfolgte eine grundlegende Sanierung mit dem Ausbau für ein Café.
Judenbad (Mikwe) (2)
Unter den fünf noch erhaltenen Judenbädern aus dem Mittelalter im Rheingebiet nimmt das Offenburger Bad mit seinen Stilelementen in baulicher Hinsicht eine Sonderstellung ein. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde es 1978 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ritterhaus (3)
1784 als Herrenhaus eines Reichsschultheißen erbaut. Heute beherbergt es das Städt. Archiv und das Museum.
Auskunft: Telefon 0781 82-2255
Kapuzinerkloster (4)
Das Kapuzinerkloster in der Gymnasiumstraße wurde 1641 bis 1647 erbaut. Es überstand als einziges Gebäude Offenburgs den großen Stadtbrand von 1689. Die einschiffige Kirche hat spätbarocke Holzaltäre, eine Martin-Orgel aus dem Jahr 1822 und eine Kanzel im Empire-Stil. Sehenswert ist auch der malerische Kreuzgang des Klosters mit schlichten Holzsäulen. Das Gebäude wurde von 1982 bis 1984 von Grund auf renoviert.
"Salmen" (26)
Am 12. September 1847 trafen sich im Gasthaus Salmen die "Entschiedenen Freunde der Verfassung". Vor insgesamt 900 weiteren Teilnehmern verabschiedeten sie die "Forderungen des Volkes in Baden" und formulierten damit das erste demokratische Programm Deutschlands.
155 Jahre nach diesem denkwürdigen Ereignis wurde der "Salmen" der Öffentlichkeit übergeben. Der damalige Bundespräsident Johannes Rau unterstrich durch seine Anwesenheit die Bedeutung dieses Festaktes für die gesamte Bundesrepublik Deutschland.
Der "Salmen" ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Anmeldungen unter Telefon 0781 82-2460 von Montag bis Donnerstag 14 - 16 Uhr und Freitag 10 - 12 Uhr.

