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Stadt, Kreis und Land bauen Infrastruktur aus

- 29.04.2026 - 

In Offenburg wird investiert

Infrastruktur Steinstraße, Badstraße, Kreisverkehr Klinikum, Kinzigsteg und Knoten Windschläg. Die Straßeninfrastruktur in Offenburg befindet sich im Umbruch. Ein Überblick über die wichtigsten Projekte für 2026 und 2027.

So sieht die Zukunft der Steinstraße aus. Visualisierung: Stadt Offenburg

Stadt, Regierungspräsidium und Kreis planen auch 2026 zahlreiche Straßen- und Infrastrukturprojekte auf Offenburger Gemarkung.

So beginnt die Umgestaltung der Steinstraße ab Ende April. Währenddessen wird sie abschnittsweise voll gesperrt; die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2027. Neben 14 Baumpflanzungen sorgen Sitzgelegenheiten und moderne Laternen für mehr Aufenthaltsqualität.

Am Knoten Englerstraße/Eckenerstraße entsteht seit Februar ein neuer Kreisverkehr, welcher die Erschließung des Klinikums am Holderstock vorbereitet. Es gilt eine kleinräumige Umleitung, der Abschluss ist für März 2027 geplant.

In der Badstraße Süd wird ab August die Fahrbahn nach Westen zur Kinzig hin verschwenkt. Derzeit besteht auf einer Länge von rund 160 Metern keine durchgängige Geh- und Radwegverbindung. Künftig soll es dort eine getrennte Wegführung für den Fuß- und Radverkehr geben. Ziel ist eine sichere Nord-Süd-Verbindung sowie die Anbindung des Landesgartenschaugeländes und der entstehenden öffentlichen Parkanlage. Es ist mit einer Vollsperrung zu rechnen, der Abschluss der Arbeiten ist für August 2027 vorgesehen. Auf Höhe des E-Werks Mittelbaden entsteht ein neuer Steg über die Kinzig, der als Versorgungs-, Rad- und Fußgängerbrücke dienen soll. Die Stahlteile für das Bauwerk werden bereits produziert, die Fertigstellung ist für Mai 2027 geplant. Mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen ist nicht zu rechnen. Das Regierungspräsidium Freiburg baut den Knoten Windschläg an der B 3 um, um die Leistungsfähigkeit des Streckenabschnitts zu erhöhen. Die Arbeiten, die bereits begonnen haben, werden voraussichtlich rund 20 Wochen andauern. Es ist mit wechselnden Einschränkungen, Spurverengungen und zeitweisen Sperrungen zu rechnen.

Am Stadtbuckel beginnt nach Abschluss der Arbeiten am Marktplatz die Neugestaltung der Haltestellenbereiche. Die ursprünglich für 2026 vorgesehene Deckensanierung der Freiburger Straße durch das Regierungspräsidium wurde hingegen auf 2027 verschoben, um die Belastung durch parallele Baustellen zu reduzieren.

Verzögerungen gibt es voraussichtlich beim Neubau der Mühlbachbrücke. Der Grund: Die Arbeiter stoßen im Untergrund immer wieder unerwartet auf alte Versorgungsleitungen und Gebäudereste. All das muss aber entfernt werden, um die Fundamente der neuen Brücke legen zu können.

Ebenfalls auf dem Programm stehen die Erschließung des Canvas+-Areals auf dem Gebiet des alten Schlachthofs, die Sanierung der B 3/B 33 im Süden durch das Regierungspräsidium ab September sowie Straßensanierungen in mehreren Ortsteilen.

 
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