In Frankfurt geboren und aufgewachsen, zum Studium der Theaterwissenschaften und Orientalistik nach Bochum sammelte Kornmeier bereits parallel berufliche Erfahrung bei der Ruhrtriennale und arbeitete im Bereich Publikumsentwicklung am Theater an der Ruhr in Mülheim.
Ihre erste Anstellung führte die heute 39-Jährige ans Staatstheater nach Darmstadt/Hessen als Disponentin und künstlerische Produktionsleiterin.
Wechsel ins Badische
Im Jahre 2018 dann der Wechsel nach Baden-Württemberg als stellvertretende Intendantin im künstlerischen Bereich für zentrale Aufgaben der Theater- und Orchesterleitung bei der Stadt Heidelberg. "Von der Erstellung des Spielplans im Team über Vertragsabschlüsse mit Künstlern aus verschiedenen Ländern, der Organisation und Kuratierung von Festivals bis zur Organisation innerhalb des Theaters reichte mein Aufgabenspektrum", erklärt Kornmeier.
Offenheit und Herzlichkeit
In Offenburg angekommen, ging es bereits mit einigen Vorabinformationen von ihrer Vorgängerin Antje Haury und Maximilian Schleyer, stellvertretender Abteilungsleiter, am ersten Arbeitstag abends in die Sitzung des Kulturausschusses, zwei Tage später zum Abo-Infoabend des Kulturbüros für die Saison 2026/2027. "An beiden Terminen konnte ich bereits Kontakte knüpfen", freut sich die neue Kulturbüroleiterin über die Offenheit und Herzlichkeit, mit der man ihr entgegentrat.
Grenzüberschreitend
Ihre neue Stelle sieht sie als Chance, ein vielfältiges Programm im Team auf die Beine zu stellen und dabei ihr Netzwerk aktivieren zu können. "Durch meine bisherige internationale Arbeit reizt mich natürlich auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Maillon – Théatre de Strasbourg, deren Intendantin Barbara Engelhardt ich bereits kennenlernen durfte", freut sich die 39-Jährige.
Aktuell stehen die Korrekturrunden zur Spielplan-Broschüre mit allen Veranstaltungen von September bis Dezember an, die im Juli erscheinen soll.
Sandra Kornmeier ist verheiratet und hat eine dreijährige Tochter.










