Direkt zum Hauptinhalt springen

Mit Hilfe des Smartphones Berge erkennen

- 17.09.2026 - 

Das ist ja der Gipfel

Digitalisierung Welchen Gipfel sehe ich da eigentlich? Fast jeder und jede dürfte diese Frage am Aussichtspunkt kennen. In Offenburg beantwortet sie jetzt das Smartphone per QR-Code, ohne App, in wenigen Sekunden.

Auch auf dem Turm des Hohen Horn finden sich jetzt QR-Codes, die die Orientierung beim Gipfelraten erleichtern.

Wer schon einmal auf dem Brandeckturm stand und versucht hat, die Gipfelkette am Horizont zuzuordnen, hat die Diskussionen vielleicht schon einmal geführt. „Das müsste der Feldberg sein“, „Nein, das ist eher der Kandel“ und „Oder doch der Schauinsland?“ Eine verlässliche Antwort bleibt meistens aus.

Genau dieses Problem lösen die neuen digitalen Orientierungstafeln, die an acht Aussichtspunkten in Offenburg und Umgebung installiert worden sind. Die Idee dahinter ist so einfach wie das Produkt selbst: Eine wetterfeste Tafel mit QR-Code hängt am Geländer auf dem Turm oder ist an der Sitzbank am Aussichtspunkt installiert. Einfach das Smartphone zücken und den Code scannen. Im Anschluss erscheint auf dem Bildschirm ein Panoramafoto des exakten Ausblicks, überlagert mit den Namen aller sichtbaren Berge, Ortschaften und Sehenswürdigkeiten. 17 verschiedene Panoramen an acht Standorten hat MapShot für Offenburg aufgenommen und kalibriert. Vom Panoramablick des Hohes-Horn-Turms bei Ohlsbach, der bei klarer Sicht bis in die Vogesen reicht, über die Reblandschaft an der Fessenbacher Rebberg-Kapelle bis zum Blick vom weißen Kreuz beim Schützenhaus Wolfgrube. An Orten wie dem Brandeckturm, wo sich der Blick in alle Himmelsrichtungen öffnet, hängen gleich vier Tafeln – eine pro Blickrichtung.

Die Technik dahinter: Jedes Panorama wird vor Ort fotografiert, dann mit Geländedaten und Kartenmaterial abgeglichen. Das System berechnet, welche Punkte von diesem exakten Standort aus sichtbar sind - inklusive korrekter Entfernungen und Höhenangaben. Die Tafeln selbst kosten wenige Euro in der Herstellung und lassen sich bei Bedarf einfach austauschen, während die digitalen Inhalte dahinter jederzeit aktualisiert werden können.

Umgesetzt wurde das Projekt in Kooperation mit dem Stadtmarketing Offenburg. Die Standorte wurden gezielt an bereits beliebten Aussichtspunkten gewählt, also dort, wo Wanderer*innen und Radfahrer*innen ohnehin innehalten.

 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm