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Das neue Programm des Kulturbüros liegt vor/Kulturelle Veranstaltungen als Orte der Begegnung

- 24.09.2026 - 

Mehr als nur ein Spielort

Kultur ges Ein "diverses Programm auf höchstem Niveau" versprechen Kulturbüroleiterin Sandra Kornmeier und ihr Stellvertreter Maximilian Schleyer für die Wintersaison 2026/27. Über 40 Veranstaltungen sind bis zum Jahresende vorgesehen. Dabei betont Kornmeier: "Wir wollen mehr als ein Spielort sein. Sondern auch ein Ort der Begegnung."

Sandra Kornmeier und Maximilian Schleyer.

Kornmeier, die seit Mai die Fäden des Kulturbüros in ihren Händen hält, verwies auf die Lage Offenburgs im Zentrum Europas, was sich im facettenreichen Programm widerspiegle. Offenburg wolle gerade in einer Welt, die immer unübersichtlicher erscheine, eine Stadt der Vielfalt, der Lebensfreude und des Freiheitsgefühls bleiben. Diese Themen würden tagtäglich auf den Bühnen verhandelt.

Besonders hervorgehoben haben Kornmeier und Schleyer den Konzertauftakt am Sonntag, 4. Oktober, um 19 Uhr in der Reithalle mit der norwegischen Gruppe Ljodahått – ein Name, der sich mit "Gesang der Trolle" übersetzen lässt. Folk, Jazz und Rock stehen auf dem Programm, eine unkonventionelle Mischung aus Schauspiel und Konzert.

Es folgt der in Palermo geborene Singer und Songwriter Pippo Pollina mit seinem Quartetto Acustico am Mittwoch, 7. Oktober, 20 Uhr, in der Reithalle. Pollina verbindet poetisches Erzählen, politisches Bewusstsein und mediterrane Klangsprache. Begleitet wird er von Cello, Klavier, Schlagzeug und Klarinette.

"Das Ziel ist im Weg" heißt es dann am Donnerstag, 15. Oktober, 20 Uhr, in der Reithalle, wenn Robert Blöchl und Roland Penzinger als "BlöZinger" die Bühne betreten. Die beiden Österreicher gelten als Erfinder des Kopfkino-Kabaretts. Das Publikum wird auf eine skurrile, akrobatische Reise durch assoziative Geschichten genommen.

Am 25. Oktober startet die Oberrhein-Tanzreihe um 19 Uhr mit Illicite Bayonne – das Ensemble gilt als hoch emotional, leidenschaftlich und zutiefst menschlich. In ausgewählten Auszügen aus den großen Ballettklassikern "Dornröschen", "Schwanensee" und "Der Nussknacker" entfaltet sich Bekanntes in neuer, verdichteter Form. Es geht um das Thema Identität.

Pippo Pollina Quartet.
Zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren haben ein Programm zwischen Liebesliedern und Gospel auf die Beine gestellt – zu hören am Freitag, 18. Dezember, 18 Uhr, in der Reithalle. Thabang Mokoena, der charismatische Chorleiter der Lesedi Chöre aus Südafrika, und Eva Buckman, Leiterin der Mokochöre in Heidelberg, bringen mit Woza Nawe ein Stück afrikanische Kultur auf die Bühne.

Für alle etwas

Gestandene Kabarettisten (Alfons, Florian Schroeder) und Comedians helfen dabei, die Welt zumindest für zwei Stunden in vermeintlich geordnete Bahnen zu lenken, während das Programm für junges Publikum Realität und Fantasie verschmelzen lässt. Das Theater Mimikri zeigt die berühmte Geschichte "Des Kaisers neue Kleider" am Dienstag, 20. Oktober, um 10 und um 15 Uhr in der Reithalle. Der Klassiker richtet sich an Kinder ab fünf Jahren.

Woza Nawe.

Am Freitag, 23. Oktober, zeigt Sebastian Lehmann seine "Kleineren Katastrophen": Er telefoniert mit der Kita und erklärt Karl Marx zur Früherziehung. Und fragt sich angesichts der politischen Situation, ob er nicht gleich nach Lummerland auswandern sollte. Klassisches Theater ("Richard III.") und Kriminalkomödien ("Miss Merkel und der Mord in der Uckermark") sorgen für Spannung.

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