Stadträte vorgestellt
Verantwortliches Miteinander

Herr Albert, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Sebastian Albert: Ich habe seit 25 Jahren in der Stadtmitte von Offenburg eine Praxis für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie. Das Praktizieren im Stadtkern von Offenburg ermöglicht mir eine intensive Bindung zur Offenburger Innenstadt und ein breites Spektrum von Kontakten mit Menschen aus Offenburg und der Umgebung, mit vielen inspirierenden Gesprächen weit über das medizinische Spektrum hinaus.
Ich habe nicht mit meinem Einzug in den Offenburger Gemeinderat gerechnet, da sich einige interessante Personen zur Wahl gestellt hatten. Das Aufhören von Thomas Bauknecht und Silvano Zampolli hat die Wahl maßgeblich beeinflusst. Mit ihnen sind zwei Menschen, welche lange Zeit das Bild der Offenburger FDP geprägt haben, ausgeschieden.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Albert: Die für mich vordringlichen Änderungen in der Stadt betreffen das wilde Parken, das Zuparken von Seitenstraßen und das verantwortliche Miteinander von Auto, Fußgängern und Radfahrern.
Ebenso müssen die schönen Ecken von Offenburg lebenswert bleiben und gleichzeitig für alle nutzbar bleiben (Ölberg/Franz-Volk-Park/Pfählerpark etc.). Es ist meiner Meinung nach wichtig, sich den Änderungen, die eine lebendige Stadt wie Offenburg mit sich bringt, zu stellen.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Albert: Meine Schwerpunkte liegen im guten Gedeihen der Innenstadt, der guten Erreichbarkeit der im Zentrum von Offenburg liegenden Institutionen. Die Zufahrt und die Verkehrsanbindung mit entsprechenden Parkmöglichkeiten, auch für kranke und gehbehinderte Menschen, liegen mir besonders am Herzen.
Viele von auswärts einfahrenden Menschen nutzen unsere schöne Innenstadt, kaufen ein und frequentieren die Gastronomie. Dies soll auch so bleiben, um Offenburg lebendig zu halten.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Albert: Mir ist es wichtig, in Kontakt mit den Bürgern, Anliegern, Geschäftsinhabern, der Verwaltung der Stadt Offenburg sowie den Organisatoren der Offenburger Bürgergemeinschaften zu bleiben.
Man sollte nicht müde werden, das bereits breite Angebot der Stadt Offenburg immer wieder zu kommunizieren und zu bewerben. Ich bitte jederzeit Anliegen an mich zu formulieren, ob auf der Straße oder schriftlich, die ich dann in die entsprechenden Fachgremien einbringen kann.
Ich bedanke mich hier auch ganz offiziell bei der CDU-Fraktion der Stadt Offenburg, die Herrn Dr. Roland Müller und mir die Möglichkeit gegeben hat, in einer großen Fraktion mitzuarbeiten.
Themen der Ortsteile immer im Blick

Herr Gaß, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Konrad Gaß: Ich bin seit 25 Jahre in der Kommunalpolitik als Ortschaftsrat und Ortsvorsteher tätig, deshalb war es mir auch immer ein Anliegen mich gesamtstädtisch einzubringen, sei es in der CDU, im Ortschaftsrat und im Gemeinderat und dessen Ausschüssen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Gaß: Offenburg ist eine offene und tolerante Stadt. Man hat sehr viel Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten, von Seen, Wald und Reben ist doch alles geboten. Die Vielfalt an Vereinen von A-Z lässt doch keine Wünsche offen und wenn man möchte, kann man sich einbringen. Das mit dem Optimierungsbedarf ist immer eine Sache des Betrachters. Hier sollte man in die Bürgerschaft hineinhören und abwägen, was gewünscht wird und zum Umsetzten gehören dann auch meist finanzielle Mittel, die nicht immer vorhanden sind. Für mich machen Optimierungsprozesse nur Sinn, wenn kein Bürgerservice und keine Bürgerwünsche beschnitten werden.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Gaß: Es gibt eine Vielzahl an Themen, die mir am Herzen liegen, die aber nicht immer einfach zu händeln sind. Da gehört zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum und der Erhalt der Vereinsvielfalt dazu. Die Themen der Ortsteile sind für mich sehr wichtig. Des Weiteren müssen wir ein Augenmerk auf unsere Wirtschaft mit den vielen Arbeitsplätzen legen. Eine große Einnahme des städtischen Haushalts ist die Gewerbesteuer. Von dieser profitieren alle Bereiche der Stadtgemeinschaft.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Gaß: Dass persönliche Ziele in der Politik komplett umgesetzt werden, ist Wunschdenken. Manchmal ist es auch diplomatischer von eigenen Zielen abzusehen, um das Beste für die Bürger*innen zu erreichen. Doch Ziel für mich wird es sein, Kompromisse zu suchen, damit unsere Stadt weiterhin so wohnenswert bleibt, wie sie ist.
Konrad Gaß: Ich bin seit 25 Jahre in der Kommunalpolitik als Ortschaftsrat und Ortsvorsteher tätig, deshalb war es mir auch immer ein Anliegen mich gesamtstädtisch einzubringen, sei es in der CDU, im Ortschaftsrat und im Gemeinderat und dessen Ausschüssen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Gaß: Offenburg ist eine offene und tolerante Stadt. Man hat sehr viel Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten, von Seen, Wald und Reben ist doch alles geboten. Die Vielfalt an Vereinen von A-Z lässt doch keine Wünsche offen und wenn man möchte, kann man sich einbringen. Das mit dem Optimierungsbedarf ist immer eine Sache des Betrachters. Hier sollte man in die Bürgerschaft hineinhören und abwägen, was gewünscht wird und zum Umsetzten gehören dann auch meist finanzielle Mittel, die nicht immer vorhanden sind. Für mich machen Optimierungsprozesse nur Sinn, wenn kein Bürgerservice und keine Bürgerwünsche beschnitten werden.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Gaß: Es gibt eine Vielzahl an Themen, die mir am Herzen liegen, die aber nicht immer einfach zu händeln sind. Da gehört zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum und der Erhalt der Vereinsvielfalt dazu. Die Themen der Ortsteile sind für mich sehr wichtig. Des Weiteren müssen wir ein Augenmerk auf unsere Wirtschaft mit den vielen Arbeitsplätzen legen. Eine große Einnahme des städtischen Haushalts ist die Gewerbesteuer. Von dieser profitieren alle Bereiche der Stadtgemeinschaft.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Gaß: Dass persönliche Ziele in der Politik komplett umgesetzt werden, ist Wunschdenken. Manchmal ist es auch diplomatischer von eigenen Zielen abzusehen, um das Beste für die Bürger*innen zu erreichen. Doch Ziel für mich wird es sein, Kompromisse zu suchen, damit unsere Stadt weiterhin so wohnenswert bleibt, wie sie ist.
Anliegen: Stärkung der Vereine

Herr Zanger, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Matthias Zanger: Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Ortschaftsrat von Weier habe ich Interesse an der Kommunalpolitik gewonnen. Hierdurch habe ich die Abläufe der Stadt Offenburg samt zugehöriger Ortschaften kennengelernt und freue mich, nun hierbei mitgestalten zu dürfen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Zanger: Für mich ist Offenburg bereits eine sehr vielfältige Stadt. Optimierungsbedarf sehe ich insbesondere in der verlässlichen, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Kinderbetreuung. Zudem ist mir die Verbesserung des vom Bürger empfundenen Sicherheitsgefühls ein besonderes Anliegen.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Zanger: Ein großes Anliegen ist für mich die Stärkung und Unterstützung der Vereine. Ohne deren zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder würden viele Traditionen in Vergessenheit geraten und beliebte Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Zanger: Mein Ziel ist es, während meiner Amtszeit meinen Prinzipien treu zu bleiben. Hierbei ist es mir besonders wichtig, klare Entscheidungen zur treffen, die der Bürger versteht und sich darin wiedererkennt.
Bildung und Erziehung im Fokus

Frau Zolg, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Andrea Zolg: Als gebürtige Offenburgerin, die hier aufgewachsen und nach dem Studium wieder zurückgekehrt ist, liegt mir unsere Stadt natürlich sehr am Herzen. In den letzten Jahren habe ich in verschiedenen Elternbeiräten, dem Gesamtelternbeirat, im Pfarrgemeinderat sowie im Ausschuss für Schule und Sport und im Kulturausschuss mitgewirkt. Dadurch habe ich zeitweilig auch die CDU-Gemeinderatsfraktion besucht. Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, mich noch aktiver an der Gestaltung unserer Stadt zu beteiligen. Die Arbeit im Gemeinderat bietet mir die Möglichkeit, mehr Mitbestimmung auszuüben und wichtige Themen voranzubringen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Zolg: Offenburg bietet eine hohe Lebensqualität, die ich sehr schätze. Ich genieße es, kulturelle Veranstaltungen und Feste zu besuchen und finde Erholung beim Spazierengehen, Fahrradfahren oder Wandern in der Umgebung. Gleichzeitig gibt es Bereiche, die optimiert werden können. Der Verkehr und die Infrastruktur sind aktuell im Fokus, ebenso wie die Weiterentwicklung und die klimatische Ertüchtigung der Innenstadt, die mit einer Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger einhergehen sollte.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Zolg: Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bildung und Erziehung, insbesondere die Förderung der vielfältigen Schul- und Ausbildungslandschaft in Offenburg. Darüber hinaus sind mir auch die Themen Kultur und Umwelt sehr wichtig. Auch wenn ich nicht in allen Ausschüssen vertreten sein kann, beschäftige ich mich mit diesen Themen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Zolg: Die Situation in Offenburg und den umliegenden Gemeinden ist dynamisch, da ständig neue Projekte angestoßen werden, die von verschiedenen Seiten beeinflusst werden. Es ist entscheidend, die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen zu berücksichtigen und gemeinsam Lösungen zu finden. Mein Ziel ist es, einen Weg zu beschreiten, der für alle Bevölkerungsteile zufriedenstellend, vernünftig und zukunftsorientiert ist. Dafür sind oft Kompromisse notwendig, doch am Ende sollte eine Win-Win-Situation entstehen, die auch finanziell tragbar ist. Dies stellt zwar immer wieder eine große Herausforderung dar, aber gemeinsam mit den anderen Ratsmitgliedern strebe ich genau das an.
Jugendbeteiligung und Verkehr

Herr Kuderer, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Leon Kuderer: Seit wenigen Jahren bin ich politisch aktiv. In dieser Zeit habe ich gelernt und wahrgenommen, dass man viele Probleme, die wir national oder sogar global haben, auch auf der „kleinen, kommunalen Ebene“ angehen und auf diese Weise verändern können. Daraus entstand die Entscheidung, für den Gemeinderat zu kandidieren und die großen Probleme von Offenburg aus, also quasi vor der Haustür, aktiv anzugehen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Kuderer: Offenburg hat so viel Potenzial, nutzt dieses leider an vielen Stellen aber überhaupt nicht. So sind beispielsweise die bestehenden Angebote zur Einbindung der Bürger*innen schon ein erster guter Schritt. Allerdings müssen wir in diese Bürgerbeteiligungsformate auch explizit die junge Generation mit einbeziehen. Wir brauchen in Offenburg unbedingt einen Jugendgemeinderat oder ein ähnliches Gremium, das die Anregungen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung vertritt. Auch müssen wir unsere Ortsteile noch besser einbinden, sowohl aus Verkehrssicht, aber auch in das Stadtleben an sich.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Kuderer: Wie in meinen Antworten bereits herauszuhören ist, sind die zwei Themen, die mir am wichtigsten sind, einerseits eine nachhaltige Verkehrspolitik für Offenburg, aber auch eine bessere beziehungsweise überhaupt die Schaffung direkter Jugendbeteiligung. Beide Themen sind entscheidend für unsere Zukunft hier in Offenburg, aber auch auf größere Ebenen geschaut.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Kuderer: Ich möchte als zweitjüngster amtierender Stadtrat vor allem junge Menschen mehr an dem teilhaben lassen und sie darüber informieren, was im Gemeinderat passiert und abgestimmt wird. Ich weiß es aus meiner eigenen Schulzeit: Man sieht immer wieder Dinge, die sich in der Stadt verändern und die direkten Einfluss auf den eigenen Alltag haben, aber wenn man nicht täglich Zeitung liest, versteht man nicht, wer die Entscheidungen getroffen hat und warum. Ich möchte den Gemeinderat also vor allem Jugendlichen näher bringen.
Aber natürlich habe ich auch konkretere Ziele. So will ich mich für eine Ausweitung der Mobilitätsstationen in die Ortsteile, den Jugendgemeinderat, Lösungen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt und viele weitere Themen einsetzen, die uns jeden Tag in der Stadt begegnen.
Leon Kuderer: Seit wenigen Jahren bin ich politisch aktiv. In dieser Zeit habe ich gelernt und wahrgenommen, dass man viele Probleme, die wir national oder sogar global haben, auch auf der „kleinen, kommunalen Ebene“ angehen und auf diese Weise verändern können. Daraus entstand die Entscheidung, für den Gemeinderat zu kandidieren und die großen Probleme von Offenburg aus, also quasi vor der Haustür, aktiv anzugehen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Kuderer: Offenburg hat so viel Potenzial, nutzt dieses leider an vielen Stellen aber überhaupt nicht. So sind beispielsweise die bestehenden Angebote zur Einbindung der Bürger*innen schon ein erster guter Schritt. Allerdings müssen wir in diese Bürgerbeteiligungsformate auch explizit die junge Generation mit einbeziehen. Wir brauchen in Offenburg unbedingt einen Jugendgemeinderat oder ein ähnliches Gremium, das die Anregungen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung vertritt. Auch müssen wir unsere Ortsteile noch besser einbinden, sowohl aus Verkehrssicht, aber auch in das Stadtleben an sich.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Kuderer: Wie in meinen Antworten bereits herauszuhören ist, sind die zwei Themen, die mir am wichtigsten sind, einerseits eine nachhaltige Verkehrspolitik für Offenburg, aber auch eine bessere beziehungsweise überhaupt die Schaffung direkter Jugendbeteiligung. Beide Themen sind entscheidend für unsere Zukunft hier in Offenburg, aber auch auf größere Ebenen geschaut.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Kuderer: Ich möchte als zweitjüngster amtierender Stadtrat vor allem junge Menschen mehr an dem teilhaben lassen und sie darüber informieren, was im Gemeinderat passiert und abgestimmt wird. Ich weiß es aus meiner eigenen Schulzeit: Man sieht immer wieder Dinge, die sich in der Stadt verändern und die direkten Einfluss auf den eigenen Alltag haben, aber wenn man nicht täglich Zeitung liest, versteht man nicht, wer die Entscheidungen getroffen hat und warum. Ich möchte den Gemeinderat also vor allem Jugendlichen näher bringen.
Aber natürlich habe ich auch konkretere Ziele. So will ich mich für eine Ausweitung der Mobilitätsstationen in die Ortsteile, den Jugendgemeinderat, Lösungen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt und viele weitere Themen einsetzen, die uns jeden Tag in der Stadt begegnen.
„Klimaschutz keine Frage der Parteifarbe“

Frau Steinhausen, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Annette Steinhausen: Ich möchte die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und jungen Eltern besser vertreten. Angesichts des Klimawandels mache ich mir insbesondere um ihre Zukunft Sorgen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Steinhausen: Ich lebe gerne in dieser Stadt. Die Wege sind per Fahrrad zu machen, die Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas sind vielfältig und die Menschen kontaktfreudig. Die umgebende Natur ist schön und auch größere Städte sind erreichbar. Die Verkehrssituation ist für alle Teilnehmer*innen anstrengend. Hier bedarf es einer Modernisierung. Für die zunehmenden Hitzetage wünsche ich mir in der Innenstadt grüne Schattenplätze, wie man sie aus südeuropäischen Städten kennt.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Steinhausen: Kinder und Jugendliche sollten ihre Wege selbstständig und sicher per Rad, zu Fuß oder ÖPNV erreichen können. Dafür müssen einige Radwege dringend saniert und verbreitert werden. Weichen sollten dafür nicht die Bäume, sondern die Parkstreifen. Ebenfalls wichtig ist mir eine zuverlässige und gute Betreuung der Kinder in Kitas und Schulen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Steinhausen: Meine Befürchtung liegt eher in der Umsetzbarkeit meiner Ziele. Ich wünsche mir, dass Klimaschutz, und damit auch Verkehrswende, im zukünftigen Gemeinderat keine Frage der Parteifarbe mehr ist. Kurzfristig würde ich mir eine Umgestaltung des grün beschatteten Gerichtsparkplatzes in einen Park mit Aufenthaltsqualität wünschen. Auch einzelne Straßen der Kernstadt könnten unkompliziert von weniger Autos profitieren.
Fokus auf Bäume und Sicherheit

Herr Armbruster, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Uwe Armbruster: Da ich in vielen Gesprächen mit Mitbürgern deren Sorgen um die Entwicklung in Offenburg mitbekommen habe, möchte ich mit meinem Engagement dazu beitragen, unsere Stadt lebenswerter zu machen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Armbruster: Im Alter von acht Jahren habe ich die Stadt Offenburg zum ersten Mal besucht. Dieser Eindruck hat mich bis heute geprägt. Die bestehenden Gebäude müssen unter der Berücksichtigung der Kosten und des jeweiligen Nutzens erhalten werden. Das Gebiet um den Bahnhof ist hier ein großer Punkt, um hier das Leben wieder lebenswert und sicher zu machen, wobei hier der ÖPNV von früh bis spät sinnvoll eingesetzt werden sollte.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Armbruster: Das große Thema ist für mich die Erhaltung der gefährdeten Bäume in Offenburg sowie die Erhöhung der Sicherheit am Bahnhof.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Armbruster: Ich möchte versuchen, mit den Bürgern einen Dialog aufzubauen, um vor allen Dingen bei einschneidenden Themen wie Verkehrsführungen mit Fahrrad und Auto, oder im Bauwesen allgemein, aber auch in der Energiepolitik vor Ort, viel mehr mit den jeweiligen Anwohnern im Gespräch zu bleiben, um eine für alle Seiten annehmbare Situation zu schaffen.
Mit Herzblut und Einsatz

Frau Braun, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Martina Braun: Ehrlich gesagt ist mir die Entscheidung für eine Kandidatur nicht leicht gefallen. Vor allem, da mir viele verbale aus der Luft gegriffene Angriffe gegen Menschen aus meiner Partei sehr zu denken gegeben hatten.
Ich habe somit begonnen, mit offenen Augen durch meine Heimatstadt zu gehen und das sogenannte bunte Geschehen für mich zu bewerten.
Und ja, ich bin nun alt genug, um feststellen zu können, dass meine Heimat nicht mit platten Phrasen, sondern mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz erhalten und schöner werden kann. Wenn nicht im Gemeinderat, wo dann?
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Braun: Offenburg ist meine Heimatstadt, die ich leider viel zu wenig genießen und besuchen konnte. Aber ich genieße den Zwingerpark und lasse mir von den wundervollen alten Stadtmauern ihre Geschichten erzählen. Viele dieser Geschichten, auch die traurigen, kenne ich von meinen Großeltern, die in Offenburg aufgewachsen sind und dort gelebt hatten. Wie jeder Mensch habe ich eine eigene Meinung über den sogenannten Optimierungsbedarf.
Aber ich habe mir vorgenommen, hierzu mit vielen Menschen zu sprechen und deren Wünsche und Bedürfnisse in den Offenburger Gemeinderat mitzunehmen.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Braun: Was mir besonders am Herzen liegt, kommt nicht zuletzt aus meiner beruflichen Welt. Wie heißt es so schön auf gut Deutsch? Ohne Moos nix los. Ich möchte mich somit für alles einsetzen, auf dem das Moos richtig gut gedeihen kann. Das sind auch florierende Geschäfte in der Innenstadt und günstige Energie für das produzierende Gewerbe. Wo es gute Arbeitsplätze gibt, steigen immer auch die Ausgaben – und die Stimmung der Menschen.
Davon können wir in Offenburg gar nicht genug bekommen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Braun: Ganz eng mit dem sogenannten "Moos" verbunden, sind somit auch meine gesetzten Ziele. Denn das ihnen zur Verfügung stehende Geld können die Kommunen nur einmal ausgeben. Da mein Wirken auf Zahlen, Daten und Fakten beruht, werde ich hier mein Augenmerk darauf legen. Alles nicht mit Fakten Belegbare sind für mich teure ideologische Planspiele. Die kann man mögen, muss Frau aber nicht. Ich habe keinerlei politische Erfahrungen, aber jeder der sein Herz anstelle von Plattitüden auf der Zunge trägt, ist jederzeit zum Diskurs willkommen.
Martina Braun: Ehrlich gesagt ist mir die Entscheidung für eine Kandidatur nicht leicht gefallen. Vor allem, da mir viele verbale aus der Luft gegriffene Angriffe gegen Menschen aus meiner Partei sehr zu denken gegeben hatten.
Ich habe somit begonnen, mit offenen Augen durch meine Heimatstadt zu gehen und das sogenannte bunte Geschehen für mich zu bewerten.
Und ja, ich bin nun alt genug, um feststellen zu können, dass meine Heimat nicht mit platten Phrasen, sondern mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz erhalten und schöner werden kann. Wenn nicht im Gemeinderat, wo dann?
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Braun: Offenburg ist meine Heimatstadt, die ich leider viel zu wenig genießen und besuchen konnte. Aber ich genieße den Zwingerpark und lasse mir von den wundervollen alten Stadtmauern ihre Geschichten erzählen. Viele dieser Geschichten, auch die traurigen, kenne ich von meinen Großeltern, die in Offenburg aufgewachsen sind und dort gelebt hatten. Wie jeder Mensch habe ich eine eigene Meinung über den sogenannten Optimierungsbedarf.
Aber ich habe mir vorgenommen, hierzu mit vielen Menschen zu sprechen und deren Wünsche und Bedürfnisse in den Offenburger Gemeinderat mitzunehmen.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Braun: Was mir besonders am Herzen liegt, kommt nicht zuletzt aus meiner beruflichen Welt. Wie heißt es so schön auf gut Deutsch? Ohne Moos nix los. Ich möchte mich somit für alles einsetzen, auf dem das Moos richtig gut gedeihen kann. Das sind auch florierende Geschäfte in der Innenstadt und günstige Energie für das produzierende Gewerbe. Wo es gute Arbeitsplätze gibt, steigen immer auch die Ausgaben – und die Stimmung der Menschen.
Davon können wir in Offenburg gar nicht genug bekommen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Braun: Ganz eng mit dem sogenannten "Moos" verbunden, sind somit auch meine gesetzten Ziele. Denn das ihnen zur Verfügung stehende Geld können die Kommunen nur einmal ausgeben. Da mein Wirken auf Zahlen, Daten und Fakten beruht, werde ich hier mein Augenmerk darauf legen. Alles nicht mit Fakten Belegbare sind für mich teure ideologische Planspiele. Die kann man mögen, muss Frau aber nicht. Ich habe keinerlei politische Erfahrungen, aber jeder der sein Herz anstelle von Plattitüden auf der Zunge trägt, ist jederzeit zum Diskurs willkommen.
Fokus auf Parken und Sicherheit

Herr Eggs, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Christian A. Eggs: Ich habe mein Geschäft bereits lange Jahre in der Innenstadt und weiß, wo den Offenburgern die Schuhe drücken. Anstatt zu klagen und zu jammern, habe ich für mich beschlossen, mich eben selbst einzubringen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Eggs: Offenburg ist eine liebenswerte Stadt. Aber, es ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt. Durch die politisch vorangetriebene Agenda, Autofahrern das Leben gezielt schwer zu machen und sie so als Kunden aus der Innenstadt zu vertreiben, werden dem Einzelhandel zunehmend Steine in den Weg gelegt.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Eggs: Parkplätze. Kunden von außerhalb müssen preiswert parken können. Und die Sicherheit auf Offenburgs Straßen – gerade in den Abendstunden – bereitet nicht nur mir Bauchschmerzen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Eggs: Ich will einfach dazu beitragen, das Leben für die Offenburger zu verbessern. Es gibt in einem so großen Gremium wie dem Gemeinderat bei den einzelnen Themen immer unterschiedliche Ansätze. Und wenn auch nach so mancher Entscheidung einige unzufrieden sind, dann wird es vielleicht ein guter Kompromiss gewesen sein. Ziel ist es für mich, egal wie eine Entscheidung ausgeht, dass ich für mich im Reinen bin, immer nach bestem Wissen und Gewissen abgestimmt zu haben.
Verkehrs- und Wohnungspolitik

Herr Groß, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Richard Groß: Ich bin gebürtiger Offenburger, lebe und arbeite schon immer in unserer Stadt, fühle mich hier sehr wohl und bin sehr verwurzelt. Ich war schon immer ein politisch denkender Mensch und möchte die Geschicke unserer Stadt mitgestalten. Ich kümmere mich gerne um andere Menschen und schätze es sehr, in einem Team Sachthemen zu diskutieren und dann umzusetzen. Frau Dr. Martina Bregler und ich sind als Spitzenduo der Offenburger SPD in den Wahlkampf eingestiegen. Wir arbeiten seit vielen Jahren gut und konstruktiv zusammen, daher haben wir der SPD-Gemeinderatsfraktion diesen Generationenwechsel vorgeschlagen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Groß: Offenburg ist die Stadt der kurzen Wege. Gleichfalls liebe ich diese Stadt dafür, dass einerseits die städtischen Strukturen schnell erreichbar sind und man genauso schnell im Grünen sein kann. Die Einkaufsmöglichkeiten liegen sehr zentral. Es gibt sehr viele Spielplätze, bei einigen sollten wir uns aber über die Beschattung mit Sonnensegel unterhalten. Das kulturelle und sportliche Angebot ist sehr vielfältig – hier sollten wir auch in den Dialog mit der jüngeren Generation gehen. Die Freizeitangebote sind gut ausgebaut und ich möchte hier gerne das Freizeitbad Stegermatt hervorheben – ein großartiges Bad, wenn auch die Eintrittspreise leider recht hoch sind.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Groß: Ich erachte die Verkehrslage auf unseren innerstädtischen Straßen als sehr prekär. Der überbordende PKW-Individualverkehr nimmt Dimensionen an, die für die Bürgerschaft nicht mehr förderlich sind. Der Masterplan Verkehr ist bzw. wird auf den Weg gebracht, ja dies ist richtig. Aber dennoch müssen wir weitergehen und den Straßenverkehr von den Schwächsten her denken – unserer Kinder und den hochbetagten Menschen. Bezahlbarer Wohnraum ist ein weiteres Herzensthema von mir.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Groß: Wie bereits erwähnt, möchte ich zum Umdenken in unserer Verkehrspolitik anregen. Wir möchten den innerstädtischen „Gerichtsparkplatz“ zum Verweil- und Flaniergebiet umwidmen – der Antrag ist bereits gestellt. Wir müssen uns darüber unterhalten – auch mit den unterschiedlichen Interessensgruppen, mit welcher Haltung wir den Straßenverkehr bewerten. Die SPD möchte Familien und Senioren finanziell entlasten und will die Einkommensgrenzen von Familien- und Seniorenpass erhöhen. Ein weiteres Herzensanliegen ist die beitragsfreie KiTa. Andere Städte sind da eindeutig weiter als Offenburg. In diesem Zusammenhang stehen wir zum „Offenburger Modell“ – es ist eine sehr gute Antwort auf den Fachkräftemangel.
Ziel: parteiübergreifend arbeiten
Herr Düker, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Fritz Düker: So viele Menschen erkennen, dass vieles in unserem Land in eine völlig falsche Richtung läuft, und zwar politisch gesteuert: Klimakrise, Coronakrise, Migrationskrise und Kriege werden genutzt, um die Leute in die Angst zu treiben. An echten Lösungen ist niemand an den entscheidenden Stellen interessiert. Leider ist Kritik an der Politik hierzu nicht mehr möglich, weil sie einen die Existenz kosten kann. Hier spreche ich aus Erfahrung. Der „normale“ Bürger kann nur auf lokaler Ebene etwas bewirken. Dafür will ich mit den FBO den Weg freimachen: für Bürgerdialoge und für eine Erweiterung des Debattenraums, dafür, dass die Menschen wieder zusammenfinden und sich gemeinsam erheben gegen ein System, das es nicht gut meint mit ihnen. Die Chance, alles wieder in Ordnung zu bringen, besteht darin, die Mitbestimmung der Bevölkerung zu stärken. Nur so können wir das, was ich und viele andere als „Diktatur von oben“ empfinden, schwächen. Die Demokratie braucht Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung – die drei wichtigsten Vokabeln in einer Freiheitsstadt wie Offenburg. Denn: Im Grunde wurde die Badische Revolution 1848 nicht vollendet. Wir feiern immer wieder eine Freiheit, die es gar nicht gibt. Die Übernahme des Fraktionsvorsitzes ist eine Ehre für mich und erlaubt mir, im Ältestenrat das Meinungsportfolio zu erweitern.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Düker: An Offenburg schätze ich in erster Linie die Menschen. Vielen begegne ich seit vielen Jahren von Berufs wegen, in der Coronakrise habe ich noch sehr viel mehr Menschen kennengelernt, mit denen ich mich wie verwandt fühle.
Optimierungsbedarf sehe ich in der übergeordneten Struktur, denn sie ist verantwortlich für das, was die Menschen als nicht optimal empfinden.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Düker: Freiheit, gesunder Menschenverstand, Transparenz, Ehrlichkeit, Logik, Besonnenheit. Und damit den Erhalt der Bäume in der Stadt, den Aufbau einer funktionalen Mobilität, die keiner Ideologie folgt, sondern den Bedürfnissen der Menschen, und die Sicherstellung einer Gesundheitsversorgung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht die Rentabilität.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Düker: Eine parteiübergreifende Zusammenarbeit im Gemeinderat zu erreichen und das ohne eine Steuerung von oben. Das ist in meinen Augen auch hilfreich, diese elende Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Politik ist ein verdorbenes Geschäft, bei dem die wirklich wichtigen Dinge im Verborgenen entschieden und die Menschen dauernd manipuliert werden. Ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns alle wieder darauf verlassen können, dass ehrlich am längsten währt.
Kultur für die Jugend im Blick

Herr Esposito, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Claudio Esposito: Ich hatte hierzu schon ein Statement im OT und bei Radio Ohr abgegeben, tatsächlich habe ich nie vorgehabt zu kandidieren und geglaubt, dass ich so ne Art passiver Unterstützer mit meiner Unterschrift sei, weil es eine gewisse Anzahl an Leuten benötigt, um überhaupt antreten zu können. Im Nachgang kamen zwar noch E-Mails, die den weiteren Verlauf beschrieben, aber ich hatte privat einiges zu regeln und zu dieser Zeit absolut keinen Kopf für dieses Thema und alle Mails dazu ignoriert. Bis ich gemerkt hatte, dass ich auf der Liste stehe, war es wohl schon zu spät. Ich ging davon aus, wenn ich es öffentlich mache, dass es hier um ein Missverständnis geht, die Sache sich dann schon irgendwie regeln wird. Aber von wegen! Nichts ahnend am 9. Juni kam der erste Anruf von Radio Ohr und da wurde mir erstmal klar, was da gerade geschieht. Ich habe mindestens zwei Wochen kein Statement abgegeben, viel nachgedacht und viele Gespräche geführt. Am Ende war es der Zuspruch von allen Seiten und das Vertrauen der Bürger, die mit ihrer Stimme für mich auch ein Zeichen gesetzt haben, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich bin ein Mensch, der glaubt, nichts geschieht einfach so und ohne Grund. Ich muss es erfahren und erleben, um dies herauszufinden und genau das werde ich tun.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Esposito: Ich war schon immer ein stolzer, waschechter Offenburger. Das habe ich nicht nur in meiner Musik zum Ausdruck gebracht. Ich liebe unsere Gegend, die Natur, die Nähe zu den Wäldern und auch die alte Architektur in manchen Straßen fasziniert mich. Das kleine Offenburg hat auf vielen Ebenen einiges zu bieten. Im Kulturellen Bereich, gerade speziell für die Jugend, kann man sicher noch einiges optimieren und da bin ich gespannt, inwieweit ich hier mitwirken kann und darf.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Esposito: Ich denke, dass man dies auch gut an den Ausschüssen, in denen ich bin, sehen kann. Mir liegt viel an Kultur, Bildung, Familien, Soziales und für diese Themen werde ich versuchen, mit meiner Erfahrung und dem Knowhow ein Mehrwert für den Gemeinderat zu sein.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Esposito: Ich muss ehrlich zugeben, dass ich gar nicht mit irgendwelchen Zielen auf kommunaler Ebene gestartet bin, da Wahl und Eintritt in den Gemeinderat sehr plötzlich, unerwartet und ungeplant kamen. Eines der ersten Ziele ist nun, die Strukturen und Abläufe kennenzulernen und zu verstehen, wie alles abläuft, um mich dann auch dementsprechend einzubringen; dazu braucht es einfach Anlaufzeit. Ich wünsche mir ein Miteinander im Sinne der Stadt und ihren Bewohnern und von den Menschen, dass sie mich an meinen Taten und Worten messen und dem Ganzen eine Chance geben.
„Grüner und sozialer machen“

Frau Wiedmann, was hat Sie bewogen, für den Gemeinderat zu kandidieren?
Sarah Wiedmann: Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Politik und engagiere mich schon seit Jahren für ein besseres Leben für alle, z.B. bei Fridays for Future oder der Linksjugend Ortenau. In Zeiten von Rechtsruck und Sozialabbau ist eine starke Linke extrem wichtig. Wenn die Regierung immer weiter nach rechts rückt, ist es umso wichtiger, vor Ort das Leben ein wenig lebenswerter für die Menschen zu machen. Deswegen habe ich mich entschieden, für den Gemeinderat zu kandidieren. Gerade als verhältnismäßig junge Person muss ich sagen: Es ist unsere Zukunft und unsere Chance, Offenburg sozial und nachhaltig zu gestalten. Ich sehe es in meiner Verantwortung, mich mit allen Mitteln für eine bessere und gerechte Zukunft in Offenburg einzusetzen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Wiedmann: Ich schätze an Offenburg die vielen verschiedenen Menschen, die hier leben. Leider haben viele nicht die Möglichkeit, ihr Potential frei zu entfalten, deswegen ist es mir wichtig, Strukturen zu schaffen, die ihnen das ermöglichen. Auch wenn es viele Feste gibt, die die Menschen in der Stadt zusammenbringen, ist es wichtig, sie dabei zu unterstützen, sich selbst zu organisieren und mit anderen in Kontakt zu kommen. So fehlt es in Offenburg allgemein an Angeboten und Orten für junge Menschen. Das sieht man auch an einem fast nicht existierenden Nachtleben. Es könnte mehr (funktionierende) Wasserspender geben – und mehr begrünte Straßen und Grünflächen. Zudem ist der ÖPNV noch immer ausbaufähig. Umliegende Ortschaften und die Ortsteile lassen sich gerade zu später Stunde schlecht erreichen. Radwege sind oft nicht ausreichend gesichert, es fehlt eine gute Radinfrastruktur. Einige Menschen können sich die hohen Mieten kaum oder gar nicht leisten und landen auf der Straße. Obdachlosigkeit ist hier ein Problem. Es mangelt an Sozialarbeiter*innen und bezahlbarem Wohnraum.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Wiedmann: Bezahlbarer Wohnraum und ein gut ausgebauter ÖPNV! Diese beiden Themen spielen eine große Rolle dabei, Offenburg zu einer lebenswerteren Stadt für ALLE zu machen. Auch Barrierefreiheit, Inklusion sowie feministische und antirassistische Grundprinzipien sind mir besonders wichtig und gehören zu einer sozialistischen Kommunalpolitik. Die Stadt soll nicht nur ein Verwaltungsapparat, sondern aktiv für die Menschen da sein.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Wiedmann: Mein Ziel ist es, eine linke Perspektive aufzuzeigen und in den Gemeinderat einzubringen. Das bedeutet, mich zusammen mit den Menschen für ihre Interessen einzusetzen und diese über Profitinteressen zu stellen. Ich will Offenburg grüner und sozialer machen, mit den Menschen zusammen. Ich habe den Anspruch, für Initiativen jederzeit ansprechbar zu sein.
Sarah Wiedmann: Seit ich denken kann, interessiere ich mich für Politik und engagiere mich schon seit Jahren für ein besseres Leben für alle, z.B. bei Fridays for Future oder der Linksjugend Ortenau. In Zeiten von Rechtsruck und Sozialabbau ist eine starke Linke extrem wichtig. Wenn die Regierung immer weiter nach rechts rückt, ist es umso wichtiger, vor Ort das Leben ein wenig lebenswerter für die Menschen zu machen. Deswegen habe ich mich entschieden, für den Gemeinderat zu kandidieren. Gerade als verhältnismäßig junge Person muss ich sagen: Es ist unsere Zukunft und unsere Chance, Offenburg sozial und nachhaltig zu gestalten. Ich sehe es in meiner Verantwortung, mich mit allen Mitteln für eine bessere und gerechte Zukunft in Offenburg einzusetzen.
Was schätzen Sie an Offenburg und wo sehen Sie noch Optimierungsbedarf?
Wiedmann: Ich schätze an Offenburg die vielen verschiedenen Menschen, die hier leben. Leider haben viele nicht die Möglichkeit, ihr Potential frei zu entfalten, deswegen ist es mir wichtig, Strukturen zu schaffen, die ihnen das ermöglichen. Auch wenn es viele Feste gibt, die die Menschen in der Stadt zusammenbringen, ist es wichtig, sie dabei zu unterstützen, sich selbst zu organisieren und mit anderen in Kontakt zu kommen. So fehlt es in Offenburg allgemein an Angeboten und Orten für junge Menschen. Das sieht man auch an einem fast nicht existierenden Nachtleben. Es könnte mehr (funktionierende) Wasserspender geben – und mehr begrünte Straßen und Grünflächen. Zudem ist der ÖPNV noch immer ausbaufähig. Umliegende Ortschaften und die Ortsteile lassen sich gerade zu später Stunde schlecht erreichen. Radwege sind oft nicht ausreichend gesichert, es fehlt eine gute Radinfrastruktur. Einige Menschen können sich die hohen Mieten kaum oder gar nicht leisten und landen auf der Straße. Obdachlosigkeit ist hier ein Problem. Es mangelt an Sozialarbeiter*innen und bezahlbarem Wohnraum.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Wiedmann: Bezahlbarer Wohnraum und ein gut ausgebauter ÖPNV! Diese beiden Themen spielen eine große Rolle dabei, Offenburg zu einer lebenswerteren Stadt für ALLE zu machen. Auch Barrierefreiheit, Inklusion sowie feministische und antirassistische Grundprinzipien sind mir besonders wichtig und gehören zu einer sozialistischen Kommunalpolitik. Die Stadt soll nicht nur ein Verwaltungsapparat, sondern aktiv für die Menschen da sein.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?
Wiedmann: Mein Ziel ist es, eine linke Perspektive aufzuzeigen und in den Gemeinderat einzubringen. Das bedeutet, mich zusammen mit den Menschen für ihre Interessen einzusetzen und diese über Profitinteressen zu stellen. Ich will Offenburg grüner und sozialer machen, mit den Menschen zusammen. Ich habe den Anspruch, für Initiativen jederzeit ansprechbar zu sein.








