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Ausländervereine

Anmeldung eine Ausländervereins

Die Gründung, Änderung oder Auflösung eines ausländischen Vereins oder eines Ausländervereins mit Sitz in Deutschland ist innerhalb von zwei Wochen zu melden. Diese Anmeldung hat unabhängig von einer etwaigen Anmeldung beim zuständigen Amtsgericht zu erfolgen.

Als ein Ausländervereingilt ein Verein, dessen Mitglieder oder Leiter überwiegend Ausländer sind.

Als ein ausländischer Verein gilt ein Verein mit Sitz im Ausland, dessen Organisation oder Tätigkeit sich auf Deutschland erstreckt.

Anmeldepflichtig ist der Vorstand. Hat der Verein keinen Vorstand, trifft die Anmeldepflicht die vertretungsberechtigten Mitglieder. Bei einer organisatorischen Einrichtung eines ausländischen Vereins gilt die Anmeldepflicht auch für die Personen, die die Einrichtung leiten.

Die Anmeldung erfolgt formlos auf Deutsch und hat folgenden Inhalt:
  •     die Satzung des Vereins oder, wenn der Verein keine Satzung hat, Angaben über Name, Sitz und Zweck des Vereins
  •     Namen und Anschriften der Vorstandsmitglieder oder der zur Vertretung berechtigten Personen
  •     Angaben, in welchen Ländern der Verein Teilorganisationen hat
Wir erteilen Ihnen kostenfrei eine Anmeldebescheinigung.

 

Erforderliche Unterlagen

  • Satzung des Vereins
Gebühr:
  • Für diese Dienstleistung werden keine Gebühren erhoben
Rechtsgrundlagen
 
 § 14 Vereinsgesetz (VereinsG) (Ausländervereine)
 § 15 Vereinsgesetz (VereinsG) (Ausländische Vereine)
 
(Anmeldepflicht für Ausländervereine) 
§ 19 Verordnung zur Durchführung des Vereinsgesetzes (VereinsGDV)
 
(Auskunftspflicht für Ausländervereine)
 § 20 Verordnung zur Durchführung des Vereinsgesetzes (VereinsGDV)
 
(Anmelde- und Auskunftspflicht ausländischer Vereine)
 § 21 Verordnung zur Durchführung des Vereinsgesetzes (VereinsGDV)

 (Mitteilung an das Bundesverwaltungsamt)
§ 22 Verordnung zur Durchführung des Vereinsgesetzes (VereinsGDV)