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Demokratieprojekt

 

Demokratie- und Stadtgeschichte für Geflüchtete und Zugewanderte

Seit 2023 verknüpfen wir besondere Orte der Demokratie- und Stadtgeschichte Offenburgs mit dem Interesse Geflüchteter und Zugewanderter, mehr über ihre neue Umgebung zu erfahren – innerhalb des Demokratie-Projekts. Das Projekt besteht aus drei Bereichen, die auf unterschiedliche Weise Zugang zur wechselhaften Demokratiegeschichte Deutschlands geben und zur Prävention von Antisemitismus beitragen soll.
 
 
 
Hier finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Bereichen.
 

Der Salmen Offenburg ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Er schrieb sowohl während der Revolution ab 1847 Geschichte, aus der die ersten demokratischen Rechte hervorgingen, als auch zur Zeit des Nationalsozialismus mit all seiner Zerstörung und Vernichtung. Heute ist Der Salmen ein Erlebnis- und Erinnerungsort mit Ausstellungen zu den Themen Demokratie- und Revolutionsgeschichte sowie zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Offenburgs. In der interaktiven Salmen-Werkstatt „Freiheit“ beschäftigen sich die Teilnehmenden interaktiv mit demokratischen Wertevorstellungen.
 
Foto: Eine Gruppe und ihre Referentin während einer Slamen-Führung. 
 
Foto: Eine Gruppe beim Austausch nach einer Führung.
 

Dieses Angebot umfasst zwei Termine. Beim ersten Termin setzen sich die Teilnehmenden mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland auseinander. Beim zweiten Termin findet die Führung zu den Stolpersteinen Offenburgs statt. Stolpersteine erinnern an die Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, verschleppt und ermordet wurden.
 
Dieses Angebot findet in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau (EEB), dem Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Offenburg (AgR), dem Sozialdienst des Migrationsamts und weiteren städtischen Akteuren wie Gemeinwesenarbeit und Jugendarbeit statt.
 
Foto: © Aufstehen gegen Rassismus; Jugendliche geben die Geschichten hinter Stolpersteinen in der Offenburger Innenstadt wieder.
 
Foto: © Aufstehen gegen Rassismus; Stolpersteine vor dem Offenburger Rathaus.
 

Bei der Stadtführung können die Teilnehmenden die Offenburger Innenstadt erkunden, mehr zur Geschichte erfahren und den Sozialraum entdecken. Bei einer Museumsführung können die Teilnehmenden die Dauerausstellung sowie weitere Ausstellungen zu verschiedenen Themen besuchen.
 
Foto: Das Historische Rathaus war stehts Zentrum wirtschaftlicher, kultureller und politischer Aktivitäten. 
 
Foto. Trefffpunkt für Stadtführungen ist das Museum im Ritterhaus.
 
 

Auszeichnung

Am 20.02.2025 wurde das Projekt mit dem Staatsanzeiger-Award ausgezeichnet und gewann den ersten Platz in der Kategorie „Kommune für alle – soziale Teilhabe“.
 
 
Demokratie und Stadtgeschichte für Flüchtlinge - Projektvorstellung im Offenblatt (15.12.2024)
 
 

Sie haben Interesse an einem der Angebote?

Kontaktieren Sie uns gerne unter integration@offenburg.de oder 0781822420.
 
 
Geben Sie an:
-       Welches Angebot möchten Sie besuchen?
-       Wie groß ist Ihre Gruppe? (mindestens 8, maximal 18 Personen)
-       Welchen Hintergrund haben die Teilnehmenden?
-       Einfache Sprache oder mehrsprachig? Falls mehrsprachig, welche Sprache(n)?
-       Wann haben Sie Zeit?
 
 
Kooperationspartner*innen
Das parteiunabhängige Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Offenburg, die lokale Flüchtlingshilfe, die Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau, die städtischen Stadtteil- und Familienzentren, Sozialarbeitende der Unterkünfte des Migrationsamts, das städtische Integrationsmanagement, die städtische Jugendarbeit, das Museum im Ritterhaus und Der Salmen.