Mit dem Rückbau wird im neuen Jahr angefangen. Er erfolgt wegen der Anforderungen des Artenschutzes in zwei Bauabschnitten. Am Montag, 12. Januar, wird oberirdisch vom vorhandenen Mittelweg aus begonnen, die Kleingärten zu beseitigen, allerdings ohne mit Maschinen auf die Parzellen zu fahren. Schwere Geräte werden ausschließlich auf dem Mittelweg eingesetzt. Ziel dieses behutsamen Vorgehens ist es, die heimische Mauereidechse zu schützen, die in den lockeren Bodenstrukturen der Kleingärten überwintert. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen. Bis Ende Februar werden an den Gehölzen auf der Mühlbach- und Räderbachinsel Pflegearbeiten durch die Technischen Betriebe (TBO) durchgeführt, um unter anderem die wertvollen Bäume und Sträucher zu erhalten.
Der zweite Bauabschnitt mit größeren unterirdischen Eingriffen (Entfernen von Fundamenten und Bodenplatten) ist für April/Mai vorgesehen. Danach wird auf dem südlichen Teil der Räderbachinsel ein Habitat für Eidechsen hergestellt, in das die Tiere umziehen können. Damit ist der Artenschutz an dieser Stelle erfüllt – und die eigentlichen Bauarbeiten für die Daueranlage der Landesgartenschau können beginnen.
Vorgesehen ist, die Räderbachinsel erstmals vollständig für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und schrittweise zur sogenannten „Insel der Gärten“ zu entwickeln. Ab 2027 beginnt der Bau der dauerhaften Parkanlagen. Hier werden beispielsweise Zugangsmöglichkeiten zu den Gewässern geschaffen, ein Steg über den Mühlkanal errichtet sowie Abschnitte der denkmalgeschützten Kanalmauern saniert.








