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Nächste Phase für Planungen der Unionbrücke

- 19.03.2026 - 

Die Planungen für den Neubau der Unionbrücke in Offenburg gehen in die nächste Phase: Im Rahmen des laufenden Vergabeverfahrens hat ein Preisgericht die vier besten Entwürfe der ersten Verfahrensstufe ermittelt.

Die bestehende Unionbrücke ist aufgrund ihrer besonderen konstruktiven Merkmale noch nicht sanierungsfähig. Im Jahr 2011 wurde das Bauwerk stabilisiert, sodass eine Nutzung noch bis etwa 2030 möglich ist. Danach muss die Brücke abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Um die Planungsleistungen für den Neubau an ein Ingenieurbüro oder eine Bietergemeinschaft zu vergeben, führt die Stadt Offenburg derzeit ein Vergabeverfahren durch. In der ersten Stufe wurde ein Planungswettbewerb durchgeführt. Insgesamt neun Büros beziehungsweise Bietergemeinschaften reichten Entwürfe für die neue Unionbrücke ein. Ein Preisgericht bewertete die eingereichten Vorschläge im Januar 2026 und ermittelte daraus die vier besten Entwürfe, die sogenannte Preisgruppe. Alle eingereichten Entwurfsideen sowie das Protokoll des Preisgerichts sind online unter www.offenburg.link/Unionbruecke öffentlich einsehbar. Die ausgewählten Büros und Bietergemeinschaften nehmen nun an der zweiten Stufe des Verfahrens, dem Verhandlungsverfahren, teil. In diesem Schritt werden die Entwürfe weiterentwickelt und vertieft. Im Juli 2026 soll ein weiteres Preisgericht den Siegerentwurf auswählen. Das beauftragte Büro beziehungsweise die ausgewählte Bietergemeinschaft übernimmt anschließend die weiteren Planungsleistungen für den Neubau der Unionbrücke.