"Wir brauchen Engagierte", bringt es Michaela Herp auf den Punkt. Die Projektleiterin denkt dabei an Menschen, die gerne musizieren, gemeinsam singen oder mit Farbe und Pinsel umgehen können. Wobei auch eigene Ideen willkommen sind. Wichtig sei, dass die ehrenamtlich Tätigen, die eine Aufwandsentschädigung erhalten, ihr Angebot selbstständig umsetzen. "Wir kümmern uns um alles andere", so die Erzieherin, die beim Kooperationspartner, dem Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach, angestellt ist.
Es sind vor allem die Vormittage von Dienstag bis Freitag, für die Leute gesucht werden. Kernzeit ist von 9 bis 13 Uhr. Empathie wird erwartet. Zuverlässigkeit, Aufgeschlossenheit sowie Freude am Umgang mit älteren Menschen. Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren setzt sich aus acht bis zehn Personen zusammen. Die Altersspanne liegt derzeit von 65 bis 87 Jahren. Das Projekt ist an die Abteilung Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Beratung der Stadt Offenburg angeschlossen.
Finanziell unterstützt wird es von der Marion von Tessin-Stiftung. Im vergangenen Jahr gab es 24.000 Euro – Geld, mit dem die Miete bezahlt und weitere nicht förderfähigen Kosten gedeckt werden. Die Räume sind barrierefrei, es gibt eine Küche, einen Kreativraum und ein großes Zimmer für Tischspiele. Im Hof steht ein Kurzzeitparkplatz zur Verfügung. Die Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig zum Austausch und haben eine Ansprechperson im Hintergrund.
Wer mit der Aufgabe liebäugelt, hat die Möglichkeit, einfach mal zu kommen und hineinzuschnuppern. Herp kann sich auch gut vorstellen, dass sich zwei Engagierte den Einsatz teilen. Damit wird für Verlässlichkeit gesorgt. Außerdem mache es mehr Spaß, wenn man zu zweit sei. Ob allein oder im Tandem: "Wir haben eine richtig schöne Atmosphäre", wirbt Herp in eigener Sache.
Kontakt: Michaela Herp, Telefonnummer 0781/97066191, Mobil 0151/64031912, E-Mail an michaela.herp@offenburg.de.








