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Sehenswertes

.... zum Beispiel die barocke Kulisse in der Hauptstraße. Hier finden Sie den ehemaligen Königshof, in dem sich heute das Polizeirevier befindet. 1714 -1717 entstand er als Verwaltungsgebäude der Landvogtei Ortenau. Damals gehörte Offenburg übrigens noch zu Vorderösterreich. Erst die napoleonischen Kriege machten dem Einfluss der Habsburger ein Ende. 1803 kam Offenburg zum Großherzogtum Baden. Knapp 50 Jahre später war die Stadt Zentrum der Badischen Revolution 1848/49. Spuren der Habsburger zeigt noch das Rathaus von 1741. Seine Fassade schmückt der stolze österreichische Doppeladler. Unsere kleine Bildergalerie zeigt Ihnen einige der schönsten Sehenswürdigkeiten.
Königshof, Sonne; Rathaus
Barocke Pracht in der Hauptstraße: Ehemaliger "Königshof", Hotel "Sonne" und das "Historische Rathaus" (v.l.n.r.)
Altes Kapuzinerkloster
Das Kapuzinerkloster in der Gymnasiumstraße ist das älteste Gebäude Offenburgs. 1641 bis 1647 erbaut, überstand es als einziges Gebäude den großen Stadtbrand von 1689.
Vinzentiusgarten

Mit dem Aenne-Burda-Stift im Vinzentiushaus, einem der wichtigsten historischen Gebäude in der Innenstadt, und dem dazu gehörigen Vinzentiusgarten, dem ältesten bestehenden gartenbaulichen Kleinod, hat das Stadtbild im Herzen Offenburgs eine sichtbare Aufwertung erfahren.

Im städtischen Lapidarium, bestehend aus dem Vinzentiusgarten und dem Gewölbekeller im Vinzentiushaus, ist nun die Sammlung von Steindenkmälern, Grenzsteinen und Skulpturen untergebracht.

Hotel "Sonne"
Hotel "Sonne", das älteste Hotel der Stadt. Es soll aus dem Jahr 1350 stammen. Nach dem verheerenden Brand von 1689 - die Truppen Ludwigs XIV. hatten die Stadt zerstört - wurde die "Sonne" wieder aufgebaut. Ihr heutiges Aussehen stammt von 1830.
"Ritterhaus"

Das Ritterhaus, 1784 als Herrenhaus eines Reichsschultheissen erbaut, beherbergt Museum und städtisches Archiv.

Skulptur Dionysos
Die Bronzeskulpturen des griechischen Weingottes Dionysos im Zwingerpark und des römischen Weingottes Bacchus im Ortsteil Fessenbach wurden vom italienischen Maler und Bildhauer Sandro Chia geschaffen.
Historisches Rathaus
Der Barockbau des Historischen Rathauses im Stadtzentrum stammt aus dem Jahre 1741. Über dem Balkon sind unter einem flachen Giebel das Offenburger Stadtwappen und der österreichische Doppeladler zu sehen. Die Ursulasäule vor dem Rathaus ist der Schutzpatronin der Stadt gewidmet.
Fischmarkt
Den malerischen Fischmarkt mit dem Löwenbrunnen von 1599 begrenzen die Hirschapotheke (1898) und das Salzhaus (1786). An den Fischmarkt grenzt das St.-Andreas-Hospital an, das 1300 zur Pflege der Armen und Kranken errichtet wurde.
Musikschule und Kunstschule
Eine wilhelminische Kaserne als Ort der Begegnung und künstlerischen Aktion - die gelungene Neugestaltung des Ihlenfeldareals ist Beweis für die Gestaltungskraft moderner Architektur. Die Konversion der ehemaligen französischen Kaserne war das größte Hochbauprojekt der Stadt im 20. Jahrhundert