Im Mittelpunkt stand das Leben der jüdischen Autorin Gertrud Kolmar, vorgestellt anhand von Gedichten, Briefen und Prosa von der Schauspielerin Blanche Kommerell.
Gertrud Kolmar (1894 - 1943), war direkt von den Ereignissen des 9. November betroffen. Sie war Tochter eines jüdischen Anwalts und veröffentlichte ihren dritten Gedichtband „Die Frau und die Tiere“ 1938 in einem jüdischen Verlag. Ihre Bücher wurden sofort nach der Reichspogromnacht vernichtet.
Sie selbst musste das Familienhaus aufgeben und bald Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten. Am 27. Februar 1943 wurde sie verhaftet und wenige Tage später mit weiteren 1128 Juden nach Auschwitz deportiert, wo sich ihre Spuren verlieren. Das Datum und die Umstände ihres Todes sind unbekannt.
Pressebericht Offenburger Tageblatt







