Baum- und Beetpatenschaft
In Zeiten des Klimawandels werden Stadtbäume immer wichtiger für uns: Sie produzieren Sauerstoff, verbrauchen klimaschädliches Kohlendioxid und kühlen die Luft. Durch die Auswirkungen des Klimawandels leiden aber immer mehr Stadtbäume unter den langen Trockenheitsperioden. Auf Anregung des Umweltausschusses hat die Stadt vor drei Jahren die Aktion Baumpatenschaften ins Leben gerufen.
Die Hauptaufgabe besteht darin, dem Baum in den Sommermonaten einmal pro Woche zusätzlich 100 Liter Wasser zu geben. Außerdem sollen Beschädigungen oder Totholz in der Krone gemeldet und die Baumscheibe, also der Bereich um den Stamm, sauber gehalten werden. Die Hauptverantwortung für die Verkehrssicherheit und die regulären Baumkontrollen bleibt jedoch weiterhin bei der Stadt und den Technischen Betrieben.
Vor der Übernahme einer Patenschaft findet in der Regel ein Vor-Ort-Termin statt, bei dem alle Fragen geklärt werden können. Wolfram Reinhard freut sich, neue Patinnen und Paten persönlich kennenzulernen und die Patenschaft gemeinsam zu besprechen. Dabei wird auch die Baumnummer im Baumkataster registriert. Einmal im Jahr werden alle Baumpatinnen und -paten zu einem Dankeschön-Treffen eingeladen.
Bei der Baum- und Beetpatenschaft sind es dieselben Aufgaben wie bei der normalen Baumpatenschaft. Zusätzlich können die Pat*innen die Baumscheibe mit von der Stadt zur Verfügung gestellter Pflanzenware bepflanzen. Die folgenden Pflegearbeiten fallen dann ebenfalls in die Verantwortung der Pat*innen.
Entscheidend ist hierbei, offen und ehrlich miteinander zu sein. Wir sind niemandem böse, wenn sie oder er irgendwann merkt, dass die Aufgaben die eigenen Kapazitäten übersteigen. Dann ist es bloß wichtig, dass man uns das mitteilt, damit die Technischen Betriebe das Beet wieder in die Pflege nehmen.
Interesse an einer Baum- oder Beetpatenschaft – wenden Sie sich direkt an Wolfram Reinhard wenden. Die Kontaktdaten sind oben rechts zu finden.







