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Alle mischen mit - Teilhabe gerecht gestalten

 




„Alle mischen mit – Teilhabe gerecht gestalten“

Unter dem Motto „Alle mischen mit – Teilhabe gerecht gestalten“ veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Offenburg (Gleichstellung & Fachbereich Kultur) am Donnerstag, den 4. Juli 2019 ab 17.30 Uhr einen Aktionstag im Salmen.

Teilnehmerinnen waren unter anderem die Baden-Württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras, MdL, Offenburgs Ex-Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und die Bloggerin Kea von Garnier. Anlass ist „100 Jahre Frauenwahlrecht und Beginn der Demokratie in Deutschland“.

„Alle mischen mit – gerechte Teilhabe“ ist auch das Motto des Kreativwettbewerbs „KREA #2“ aus dem Jahr 2019. Im Rahmen des Aktionstages fand die Preisverleihung statt.

Nach der Begrüßung von Bürgermeister Hans-Peter Kopp nahm sich Sibylle Thelen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg der Frage an „Was weißt Du über das Frauenwahlrecht?“. Im Anschluss daran hielt Manuela Rukavina, M. A., ehemalige Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg, einen Impulsvortrag zur Frage „Wählen ja – mitbestimmen nein? Was vor 100 Jahren niemand ahnen konnte“.

Um 18.30 Uhr fand unter dem Motto „Alle mischen mit – Teilhabe gerecht gestalten“ eine Talkrunde mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras, MdL, Offenburgs Ex-Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, Kea von Garnier, Bloggerin, betterblogs.de, und Manuela Rukavina, M. A., ehemalige Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg statt. Die Moderation übernahmen Sibylle Thelen und Beate Dörr, ebenfalls von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

 

Nach musikalischen Zwischentönen der Offenburger Band PileUp ging es um 19.15 Uhr mit der Preisverleihung des Kreativwettbewerbes „KREA #2“ – Motto „Alle mischen mit – gerechte Teilhabe“ weiter: Hier wurden die Erstpreisträger/innen vorgestellt und durch die Schirmherrin des Wettbewerbs, Landtagspräsidentin Muhterem Aras, MdL, und Bürgermeister Hans-Peter Kopp ausgezeichnet.  Nach dem offiziellen Programm fand im Foyer ein Empfang statt und Interessierte konnten sich an verschiedenen Aktionsständen zum Thema informieren.

 

Anlass für die Veranstaltung ist der Geburtstag der Demokratie im Jahr 2019: Seit 1919, also nunmehr 100 Jahren, ist das Wahlrecht für Frauen und Männer in Deutschland geltendes Recht. Doch Demokratie muss verteidigt werden – auch davon zeugt die Geschichte der vergangenen 100 Jahre. Erst nach dem Ende der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten ist 1949 die Gleichberechtigung von Männern und Frauen als Grundrecht in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert worden. Der Verfassungsartikel garantiert zudem, dass niemand wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Also alles bestens? Und alle mischen mit? Wirklich?

 

Der Aktionstag griff diese Fragen auf. Und er fragte weiter:

• Um welche Rechte geht es?

• Wie lassen sich diese verwirklichen und verteidigen?

• Was tun gegen Ausgrenzung, Rassismus und Sexismus?

• Was lehrt die Geschichte? Und überhaupt: Wozu das alles?

 

Diese Fragen waren zentrales Thema des Aktionstages und luden zu lebhaften Diskussionen ein.