Salmengespräch 2019
„Wir verlangen Preßfreiheit; das unveräußerliche Recht des menschlichen Geistes,
seine Gedanken unverstümmelt mitzutheilen, darf uns nicht länger vorenthalten werden.“
(Artikel 2 der Offenburger Forderungen)
Macht die Digitalisierung endlich wahr, was die „entschiedenen Freunde der Verfassung“ bereits 1847 gefordert haben? Denn jeder kann inzwischen seine Gedanken jedem mitteilen. Oder gefährdet die Allgegenwart des lauten Denkens unsere Demokratie? Wird Politik durch die sozialen Medien basisdemokratischer oder eher populistischer?
Diesen und vielen anderen Fragen widmeten sich unsere Gäste beim Salmengespräch im Jahr 2019.
Passend zur Thematik waren Auszüge aus dem Theaterstück Work Replace 4.0 zu sehen. Darin setzt sich die Offenburger Regisseurin Annette Müller intensiv mit der Digitalisierung auseinander.
Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch führte mit einem Impulsreferat in das Thema ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. Föderalismus- und Parteienforschung, Politikfeldanalysen, Fragen der gesellschaftlichen Integration und der politischen Auswirkungen der Digitalen Transformation.
Sie lehrte an der LMU München, in den USA und an der Universität der Bundeswehr in München. Seit 2011 ist sie Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
Die Moderation des Abends übernahm erneut Ursula Nusser, langjährige Redaktionsleiterin des SWR2 Forum.







