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Zukunftswege Offenburg 2035

 
Offenburg gestaltet seine Mobilität neu und stellt mit dem Projekt „Zukunftswege Offenburg 2035“ die Weichen für eine moderne, klimafreundliche und lebenswerte Stadt. Bis 2035 soll die Mobilität gerechter, sicherer, klimafreundlicher und effizienter werden.

Über 60 Maßnahmen in neun Handlungsfeldern – von Fuß- und Radverkehr über ÖPNV bis hin zu Carsharing und E-Mobilität – sorgen für bessere Infrastruktur, kürzere Takte im Nahverkehr und mehr Barrierefreiheit.
 
Schritt für Schritt wird Offenburgs Verkehr fit für die Zukunft gemacht.
 
Maßnahmen, die derzeit realisiert werden:
 

Die Stadt bietet an verschiedenen Orten Radfahrenden die Möglichkeit, ihr Fahrrad in einer Fahrradbox oder Fahrrad-Sammelanlage zu parken. 
Die Boxen können je nach Standort zu verschiedenen Tarifen gemietet werden - pro Tag, pro Monat oder pro Jahr. 
 
Weitere Informationen gibt es unter: www.mobil-in-offenburg.de
 
Die Sammelanlage am Technischen Rathaus.
 
Fahrradbox am Kreisschulzentrum Offenburg.
 

Die Kreuzung Südring/Zähringerstraße in Offenburg wird von 30. Juni 2025 bis Dezember 2025 zum Kreisverkehr umgebaut.
 
Ablaufplan:
  • 30.Juni bis Mitte September 2025: Zufahrt Zähringerstr. Süd voll gesperrt, erreichbar nur über Ortenberg Bruchweg.
  • Ab Mitte September 2025: Teilweise Öffnung mit Ampelregelung.
  • Bauende: Dezember 2025.
Rettungsfahrzeuge, Müllabfuhr (über Bruchweg) und Fuß-/Radverkehr sind sichergestellt.
 
 

Visualisierung südlicher Bahnhofsvorplatz.
Diese Visualisierung ist eine beispielhafte Darstellung.
Bis zur Landesgartenschau 2032 entsteht der neue Zentrale Omnibusbahnhof ZOB – als Knotenpunkt moderner, vernetzter Mobilität.
Rund um den Bahnhof entsteht ein lebendiges Quartier, in dem neue Geschäfte, Gastronomie und moderne Büros Platz finden.
Mit Unterstützung von Bund und Land wird das Umfeld bis 2032 zu einem attraktiven Eingangstor der Stadt.
 
16 Bussteige für Stadt- und Regionalbusse sowie zwei Haltestellen für Fernbusse sind das Kernstück.
 
Die Vorteile auf einen Blick:
 
  • mit dem neuen ZOB auf kurzen Wegen zu Bus, Bahn und Rad
  • mehr Platz und Komfort für Reisende und Wartende
  • das neue Parkhaus bündelt den ruhenden Kfz-Verkehr und die Mobilitätsstation
  • neue Radwege und eine bessere Wegeführung entstehen für Radfahrende
  • die Hauptstraße wird zum begrünten Boulevard
 
 

Allgemeines

 
Offenburg als Vorreiterkommune
Offenburg gehört zu den ersten Städten in Baden-Württemberg mit einem Klimamobilitätsplan. Dabei handelt es sich um ein strategisches Instrument des Landes, das Kommunen bei der Entwicklung von Verkehrsmaßnahmen hilft. Diese orientieren sich an den Klimaschutzzielen des Landes. Ziel für Offenburg: 67 % weniger CO₂-Emissionen im Verkehr bis 2035 im Vergleich zu 2010.
 
 
Mobilität der Zukunft gemeinsam gestalten „Zukunftswege Offenburg 2035“ entstand in einem mehrjährigen Beteiligungsprozess mit Bürger*innen, Fachleuten und Politik. Im Fokus steht die gerechte Aufteilung des begrenzten städtischen Raums und eine nachhaltige, gut organisierte Mobilität, die allen sicheres, schnelles und bequemes Vorankommen ermöglicht.
Auf der Webseite zum Masterplan Verkehr 2035 gibt es Informationen über die verschiedenen Arbeitsphasen und Beteiligungsmöglichkeiten ebenso wie zu Hintergründen und Ergebnissen. 
 
 
Zu den 60 Maßnahmen gehören: 
 
  • Bessere Infrastruktur für Fußgänger*innen und Radfahrende durch breitere Gehwege, sichere Querungen, ein durchgängiges Radwegenetz und mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes
  • ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr durch kürzere Takte, optimierte Linienführungen, moderne Haltestellen und bessere Anbindung
  • verbesserte Car- und Bikesharing-Angebote und mehr E-Ladesäulen
  • mehr Barrierefreiheit im Fußverkehr und im ÖPNV
 
Das Stadtbild wird sich in den kommenden Jahren schrittweise verändern. Gleichzeitig erfordern Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur und eine Neustrukturierung des Straßenraums bauliche Anpassungen. Das bringt zeitlich begrenzte Unannehmlichkeiten mit sich, die notwendig sind, um Offenburg fit für die Zukunft zu machen.
 
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