Grundlage für die Aktion ist sowohl der von der Stadt entwickelte Hitzeplan im Rahmen des Stadtklimakonzepts als auch die Mobilitätswende. "Wir wollen mit der Aktion heiße Zonen zwischen Offenburg und den Ortsteilen schattiger, sprich attraktiver machen und die Menschen dazu bewegen, mehr auf das Rad umzusteigen oder zu Fuß zu gehen", erklärt Wolfram Reinhard von der Abteilung Grünflächen und Umweltschutz.
Mulde zur Bewässerung
"Wir haben uns für einen Mix aus Holzapfel, Vogelkirsche, Esskastanie, Eberesche sowie Winterlinde und Feldahorn entschieden – allesamt einheimische und hitzebeständige Bäume", informiert Reinhard weiter. Die Erhöhung der Baumvielfalt sei entscheidend für die Resilienz gegenüber dem Klimawandel, Trockenheit und Schädlingen, so der Experte. Und bei Regen profitieren die Jungbäume durch die entlang der Baumreihe modellierte Mulde, wo das Wasser nahe der Pflanzen versickern kann, ergänzt der Fachmann.
Förderprogramm
Beteiligt an der Aktion waren die Abteilungen Stadtplanung, Flächenmanagement und Grünplanung sowie die Technischen Betriebe Offenburg. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 128.000 Euro. Nach Abzügen des 80-prozentigen Zuschusses durch das Förderprogramm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" vom Bundesamt für Naturschutz bleiben bei der Stadt noch 25.000 Euro hängen.
Bereits im Oktober und November 2024 wurden 45 Bäume an der Ortenberger Straße zwischen den Kreisverkehren Ortenberg und Fessenbach gepflanzt.










