Die neue Transfermanagerin fungiert als strategisches Bindeglied zwischen der Hochschule, der Stadtverwaltung und den regionalen Unternehmen. Ziel der neu geschaffenen Stelle ist es, Innovationsprozesse zu moderieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Offenburg nachhaltig zu sichern. Dabei geht es darum, Erstkontakt für Unternehmen zu sein, wenn es um Technologietransfer, Nutzung von Forschungsinfrastruktur an der Hochschule oder gemeinsame Forschungsideen geht. Auch die Vernetzung der Unternehmen untereinander und die Vermittlung von Gründungsinteressierten zählen zu den Aufgaben.
Vielseitige Aufgabe
Eine Besetzung für die neue Stelle ist bereits gefunden. „Wir sind froh, dass wir mit Dr. Pascale Müller jemanden für diese Stelle gewinnen konnten, die die Hochschule sehr gut kennt, in der Region verankert ist und bereits Kontakte in die regionale Unternehmerschaft pflegt“, sagt Marco Butz, Fachbereichsleitung Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt Offenburg. Als wirtschaftliches Zentrum der Ortenau zeichnet sich Offenburg durch einen vielseitigen Branchenmix aus – von Medien, über Maschinenbau und Elektrotechnik, bis zu Biotechnologie und Gesundheitswesen. Dabei gibt es auch zahlreiche Verflechtungen über den Rhein zu französischen Partnern.
„Ich freue mich auf diese vielseitige Aufgabe“, erklärt die gebürtige Französin Pascale Müller. „Als Physikerin kann ich mich in vielfältige Herausforderungen hineindenken und zielgerichtete Lösungen organisieren“, ergänzt die bisherige Mitarbeitende des Servicezentrums Physik im Center for Learning and Teaching der Hochschule Offenburg.
Als Transfermanagerin wird sie nun sowohl an der Hochschule als auch im Innovationspark flow1986 arbeiten. Und naturgemäß wird sie auch bei den Unternehmen vor Ort sein, um ihnen den Zugang zur Hochschule zu erleichtern. Ein erster Arbeitsbereich ist das Themenfeld der nachhaltigen Mobilität: Im Rahmen des Projekts move.mORe (Innovative Hochschule) wird Pascale Müller innovative Mobilitätskonzepte begleiten und die Vernetzung relevanter Akteure steuern. Hierbei, aber auch in weiteren Themenfeldern, organisiert sie Netzwerkveranstaltungen und fördert gemeinsame Initiativen.
„Mit der Besetzung dieser Stelle schlagen wir eine wichtige Brücke. Wir laden die regionalen Unternehmen gleich welcher Größe ausdrücklich ein, auf uns zuzukommen und die Expertise der Hochschule für ihre eigenen Innovationsvorhaben zu nutzen“, betont Thomas Eisele, Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule.










