Über "aktuelle Entwicklungen in Offenburg" hat OB Steffens die Beiratsmitglieder informiert und ihnen einen Überblick gegeben, was in den nächsten Jahren "im kleinsten Oberzentrum Baden-Württembergs" ansteht. Grundsätzlich gehe es um "Integration und Vielfalt", so der Oberbürgermeister, dieses Anliegen eine die Stadtverwaltung über alle Dezernate hinweg. Steffens unterstrich: "Was Offenburg ausmacht, das sind die 64.000 Menschen in unserer Stadt." Diese Vielfalt komme besonders eindrücklich beim Internationalen Fest zum Ausdruck, das Ende Juni wieder gefeiert wurde. "Feiern, Tanzen, Essen, Trinken – Menschsein und sich Wohlfühlen in der Stadt: Das steht über allem."
Offenburg habe über 50.000 Arbeitsplätze zu bieten: "Hier geht was." 38 Prozent der Menschen haben einen Migrationshintergrund, bei den unter 18-Jährigen sogar rund 50 Prozent: "Ohne diese Vielfalt würde die Stadt stillstehen", unterstrich der Oberbürgermeister.
Er ging auf den Sportpark Süd ein, der nach seiner Fertigstellung an 365 Tagen im Jahr kostenlos für Freizeitaktivitäten genutzt werden könne; auf die Landesgartenschau im Jahre 2032, die auch als Motor für die Stadtentwicklung diene – und auf die Sicherheitsbefragung 2024, die unter anderem zu Tage gefördert habe, dass sich gerade junge Frauen mit Migrationshintergrund oft nicht sicher fühlten: "Das müssen wir sehr ernst nehmen." Steffens thematisierte das Bahnhofsumfeld, das neu gestaltet wird, den ICE-Halt, den er als "Lebensader dieser Stadt" bezeichnete, die "start-up-Kultur", die das Canvas-Areal präge – und den Klinikneubau, der auf einer Gesamtfläche von 20 Hektar errichtet wird.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung all dieser Vorhaben sei, "dass wir nicht auseinanderdriften, sondern eng zusammenbleiben", so Steffens abschließend.








