Eingangs verwies Steffens auf das bürgerschaftliche Engagement, das in dem Gemeindehaus stattfinde: "Das wollen wir natürlich unterstützen." Es wäre am einfachsten, wenn er als OB sagen würde: "Kaufen." Allerdings gebe es viele kirchlichen Liegenschaften, sowohl in der Kernstadt als auch in den elf Ortschaften: "Wir können nicht alle übernehmen."
Ortsvorsteher Michael Rais plädierte für eine individuelle Betrachtung ("jeder Ortsteil ist einzigartig") und bat: "Betrachten Sie uns differenziert." Konrad Gass (CDU/FDP) wertete das Gemeindehaus als "unverzichtbar", es sei der geografische und soziale Ortsmittelpunkt. Er beantragte, zunächst den Kaufpreis zu ermitteln.
Norbert Großklaus (Grüne) befürchtete, dass "das Sozialgefüge empfindlich gestört" werde, wenn das Anliegen von Elgersweier nicht unterstützt werde. Angi Morstadt (FWO) fand eine "pauschale Entscheidung" unangemessen und hob hervor: "Wir sollten den Ortsteilen dankbar für Eigeninitiative und Ehrenamt sein." Taras Maygutiak (AfD) sprach sich wie seine Vorredner*innen für den CDU/FDP-Antrag aus. Für Martina Bregler (SPD) ist die Vorlage "nicht entscheidungsreif", da zentrale Daten wie Kaufpreis und Folgekosten fehlten. Sie beantragte eine – allerdings abgelehnte – Vertagung der Entscheidung. Silvano Zampolli (FBO) unterstrich die Bedeutung selbstständigen Dorflebens.
OB Steffens schlug vor, den Beschlussantrag dahingehend zu ändern, dass die Verwaltung beauftragt werde, mit der Kirchengemeinde in Verhandlung zu treten und das Ergebnis dem Gemeinderat vorzulegen: darüber hinaus mit der Ortschaft das Gespräch zu suchen, um nach Möglichkeiten zu schauen, wie das ehrenamtliche Engagement unterstützt werden könne.








