Die Vorlage sieht Gesamtinvestitionen in Höhe von 550.000 Euro vor. Der Großteil davon (450.000 Euro) soll kurz vor der Landesgartenschau 2032 in die Ausbesserung und Verputzung der historischen Mauer fließen. Weitere 30.000 Euro sind für die Erneuerung der Stauden vorgesehen, 20.000 Euro für neue Bänke und 10.000 Euro für Beschilderungsstelen des Lapidariums.
Diskussionen gab es über die geplanten Baumpflanzungen im nördlichen Gartenbereich. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, hier drei japanische Schnurbäume in der Mitte des Rasenparterres zu setzen. Die CDU/FDP-Fraktion setzte dem einen eigenen Antrag entgegen. Statt Schnurbäumen sollten hier Spalierlinden gepflanzt werden. Der Grund: Die Baumart sei besser geeignet, den Stil eines klassischen Rokokogartens zu erhalten. "Das ist mit einem japanischen Baum aus unserer Sicht nicht sinnvoll gelöst", begründete Mathias Renner (CDU/FDP-Fraktion).
Der CDU/FDP-Antrag stieß auf einhellige Zustimmung. Martin Ockenfuß (Grüne) signalisierte die Zustimmung seiner Fraktion ebenso wie Matthias Drescher (FWO). Michael Fey von der AfD beklagte die aus seiner Sicht hohen Kosten für die Ausbesserung der Stadtmauer, fand den Vorschlag unter Berücksichtigung des CDU/FDP-Antrags aber insgesamt in Ordnung. SPD-Fraktionsmitglied Gerhard Schröder störte sich hingegen an den Kosten für die Baumpflanzungen. Das Gestaltungskonzept insgesamt begrüßte er aber, da der Vinzentiusgarten "etwas besonderes" sei. Darüber hinaus bat er die Verwaltung darum, den Bau eines Sandsteinbrunnens zu prüfen. Dieser Brunnen könne beispielsweise auch durch Spenden von Bürgerinnen und Bürgern entstehen, ergänzte Silvano Zampolli (FBO-Fraktion). Darüber hinaus betonte Zampolli die Bedeutung von schattenspendenden Bäumen und appellierte an die Verwaltung, das "Wohnzimmer der Altstadt" in gutem Zustand zu belassen.








