Es entwickelt ein digitales Planungstool, mit dem Kommunen und Unternehmen verschiedene Energie- und Infrastrukturkonzepte simulieren können. Besonders durch die Bewertung von Abwärmepotenzialen lassen sich Energieeffizienz und Klimaschutz in Gewerbegebieten deutlich verbessern.
Für die Unternehmen ist die Analyse im Rahmen des Projekts kostenlos. Nach der Beauftragung werden Daten gesammelt und geprüft. Nach etwa einem Jahr setzen sich Unternehmen und Projektleitende zusammen, um die Ergebnisse zu diskutieren.
Der Kontakt zwischen der Stadtverwaltung und Hartmann kam über Bernadette Kurte, Klimaschutzmanagerin der Stadt Offenburg, zustande. Klimaanpassungsmanagerin Alexandra Dreyer betonte, dass Gewerbegebiete künftig grüner und klimaangepasst geplant werden müssen. Sie stellte das Konzept eines Tiny Forest vor – ein kleiner, dichter Wald auf rund 200 Quadratmetern, der bereits in Ortenberg realisiert wurde. Axel Beck, Executive Vice President im Hobart-Mutterkonzern Illinois Tool Works, schlug vor, einen solchen auf angrenzendem, nicht bebaubarem Gelände anzulegen. "Die Stadt steht im engen Austausch mit Elgersweier, um zu klären, wie ein Grünzug zwischen Dorf und Industriegebiet umgesetzt werden kann.", so Oberbürgermeister Marco Steffens. Weiter betont er: „Wir wollen auf alle zugehen und Wege finden, wie sich eine Dekarbonisierung im Sinne des Klimaschutzes und der Unternehmen umsetzen lässt.“









