Im Oktober fanden die Begehungen im Rahmen der Fußverkehrs-Checks in Offenburg statt. Es zeigten sich zahlreiche Stellen in der Oststadt, an denen die Gehwege durch Hindernisse, fehlende Bordsteinabsenkungen oder andere Probleme nicht gut zu nutzen sind.
Auf dem Foto sieht man, dass statt der eigentlichen Gehwegbreite gerade mal rund 75 Zentimeter nutzbar sind, da das geparkte Auto und der Verteilerkasten von beiden Seiten einengen. Wer mit einem Kinderwagen, einem Rollstuhl oder einem Rollator unterwegs ist, muss hier auf die Straße ausweichen.
Hindernislauf
Weitere Probleme wurden bei den Begehungen festgestellt: Laternen- und Schildermasten mitten auf dem Gehweg, Plakataufsteller und Kundenstopper oder auch Mülltonnen und Mobiliar der Gastronomie machen die Gehwege teilweise zu Hindernis- oder Slalomstrecken.
Beim Abschlussworkshop werden die bislang zusammengetragenen Kritikpunkte, Eindrücke und Vorschläge der Teilnehmenden des Fußverkehrs-Checks vorgestellt. Das Büro Planersocietät, das den Fußverkehrs-Check in Offenburg begleitet, wird auf dieser Grundlage Maßnahmen vorschlagen, mit denen der Fußverkehr in unserer Stadt attraktiver und sicherer gestaltet werden könnte. Die Empfehlungen reichen von der Verbesserung der Gehwegqualität über die Optimierung von Querungsmöglichkeiten bis hin zu einer besseren Orientierung und Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürger*innen Lösungen zu erarbeiten, die die Mobilität zu Fuß fördern und die Lebensqualität in Offenburg nachhaltig erhöhen.
Die Öffentlichkeit ist eingeladen, sich auch in dieser Phase mit ihren Alltagserfahrungen einzubringen. Es geht um Hilfe bei der Entscheidung, welche Entwicklungen und Veränderungen am dringlichsten sind. Der Abschlussworkshop bietet Raum für Diskussionen und die Möglichkeit, direkt ins Gespräch zu kommen. Die Hinweise und Ideen fließen unmittelbar in Maßnahmen zur Problemlösung ein.
Der Abschlussworkshop findet am Mittwoch, 19. November, von 18 bis 20 Uhr in der Aula der Erich-Kästner-Realschule, Prinz-Eugen-Straße 76, statt
Kontakt für Rückfragen:
Martin Maldener,
Telefon 0781/82-2598,








