Gastgeberin war dieses Mal die Meiko GmbH. Geschäftsführer Thomas Peukert stellte das Unternehmen vor: „Wir sind ein international agierendes Unternehmen, bekannt vor allem für gewerbliche Spülmaschinen. Was viele nicht wissen: Wir machen auch Medizinprodukte, Speiseresteentsorgung und Maskenreinigung für Feuerwehren.“
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Bau des Klinikcampus. Stephan Färber, Fachbereichsleiter Bauservice der Stadt Offenburg, stellte die Planungen vor. Derzeit entstehen das Hauptgebäude des Klinikums, ein Multi-User-Zentrum sowie die Energieversorgungszentrale. Der Aushub ist abgeschlossen, die Gründungsarbeiten laufen voraussichtlich bis Anfang 2026. Insgesamt sind sechs Bauabschnitte vorgesehen, die erste Bauphase reicht bis Ende 2026, die letzte bis 2030.
Thematisiert wurden außerdem die Auswirkungen auf Verkehr und Erreichbarkeit. Zeitweise wird es Einschränkungen geben, unter anderem eine vorübergehende Vollsperrung der Eckenerstraße. Die Stadt machte deutlich, dass sie sich der Belastungen für die ansässigen Unternehmen bewusst ist und diese möglichst gering halten möchte. Eine enge Abstimmung vor und während der Bauphasen wird konsequent umgesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt war die künftige Fernwärmeversorgung des Ortenauklinikums. Christian Linz, technischer Geschäftsführer der Wärmeversorgung Offenburg GmbH & Co. KG (WVO), erläuterte die Bedeutung der Fernwärme für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien und industrieller Abwärme soll die Wärmeversorgung des Klinikums langfristig effizient, verlässlich und klimafreundlich sichergestellt werden.
Vertrauen schaffen
Am Ende des Frühstücks wurde deutlich: Trotz der anstehenden Einschränkungen besteht ein großes gemeinsames Interesse an einer engen Abstimmung. „Es wird an der einen oder anderen Stelle ruckeln. Dafür brauchen wir Ihr Wohlwollen und Ihren Input“, so Steffens. Unmut wurde nicht geäußert – vielmehr zeigte sich, dass der regelmäßige Dialog Vertrauen schafft und das Projekt im Interesse aller vorangebracht wird.








