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Opfer der Gewaltherrschaft

- 12.03.2026 - 

In den letzten Monaten vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Herrschaft (8. Mai 1945) wurden auf dem historischen Waldbachfriedhof in sechs Massengräbern die sterblichen Überreste vorwiegend osteuropäischer Frauen und Männer beerdigt, die von der deutschen NS-Regierung zwangsrekrutiert worden waren. Darunter befanden sich auch jüdische Häftlinge aus verschiedenen Konzentrationslagern, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, darunter auch deren Kleinkinder und Säuglinge sowie ausländische Kriegsgefangene.

Sie starben aufgrund von Krankheit, Hunger, Misshandlung oder wurden ermordet.

In der etwa einstündigen Führung "Die lange vergessenen Toten" am Sonntag, 22. März, 11 Uhr, werden Cornelia Kalt-Jopen und Wolfgang Gall über die schrecklichen Ereignisse informieren und an die rund 500 Toten erinnern, die in den Begräbnisstätten der Opfer der Gewaltherrschaft 1933-1945 ruhen. Treffpunkt ist am Platz vor der Friedhofskapelle auf dem historischen Waldbachfriedhof. Die Führung ist kostenlos.