Ziel sei, das Andenken an den bedeutenden Politiker und Staatsmann wach zu halten und sein Lebenswerk auch auf diese Weise zu würdigen, führte Oberbürgermeister Marco Steffens aus. Schäuble sei den Menschen in seiner Heimatstadt Offenburg und in seinem Wahlkreis zutiefst verbunden gewesen. Der Bürgerpark liege zudem im räumlichen Geltungsbereich des letzten Wohnorts des Ehrenbürgers. Werner Maier (CDU) versicherte: "Wir können mit der Umbenennung des Bürgerparks gut leben."
Gedenkort geplant
Auch Annette Steinhausen (Grüne) wertete das Vorhaben als eine "gute Idee", empfand den Zustand des Pavillons allerdings als unliebsamen Kontrast. Während Stefan Konprecht (FWO) betonte: "Wir stimmen aus voller Überzeugung zu", konnte sich Taras Maygutiak eine Umbenennung "nicht gut vorstellen", da Schäuble gebürtiger Hornberger sei. Martina Bregler (SPD) machte sich für den Kompromiss stark, die Anlage künftig "Wolfgang-Schäuble-Bürgerpark" zu nennen – fand dafür allerdings keine Mehrheit.
Bei drei Nein-Stimmen sprachen sich elf Gremiumsmitglieder für den "Wolfgang-Schäuble-Park" aus. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, im Park einen Gedenkort zu konzipieren. Ein privater Spender hat bereits signalisiert, für eine Büste Geld zur Verfügung zu stellen. OB Marco Steffens hob auf Nachfrage hervor, dass Schäubles Familie "keine Erwartungshaltung" hege, sich mit der Umbenennung aber durchaus einverstanden erkläre.








