"Ich wollte schon lange Bruckners vierte Symphonie aufführen", erklärt der Dirigent der Philharmonie am Forum beim Pressegespräch. Mit professioneller Unterstützung des Blechbläserapparats durch Kolleg*innen aus Frankreich sowie dem musikalischen Leiter der Musikschule, Ansgar Sailer, und dessen Frau Susanne (beide spielen Posaune) steht einer anspruchsvollen Interpretation der "Romantischen" nichts mehr im Wege. Mit seiner ungewöhnlich langen Symphonie (sie dauert rund eine Stunde) verbeugt sich Bruckner vor Wagner und nimmt u.a. die Tonsprache des "Lohengrin" auf. Mit einem typisch romantischem Harmoniegefüge, dem häufigen Wechsel der Klangfarben Dur und Moll, schaffe Bruckner eine Dichte, die ihresgleichen suche, so Schilli. Aufgeführt wird die dritte und endgültige Fassung, die Brucker 1881 fertiggestellt hatte und die von den Wiener Philharmonikern im selben Jahr uraufgeführt wurde.
Vom homogenen Bläserklang werden auch die beiden Mozartstücke profitieren: die Ouvertüre zur "Zauberflöte" und das Konzert für Horn und Orchester Nr. 3 in Es-Dur (KV 447). Solist ist Winder Arteaga, Ensemblemitglied des "Strasbourg Brass Quintet", das am 22. Juni bei den Kreuzgangkonzerten zu hören sein wird. Ausdrücklicher Dank von Ansgar Sailer gilt der Sparkasse Offenburg/Ortenau für die finanzielle Unterstützung.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf unter reservix.de, bei der Musikschule, an allen bekannten VVK-Stellen sowie an der Abendkasse.








