Das Fest will mehr sein als ein kulturelles Event. Offenburg, allen voran das Team des Integrationsbüros, möchte damit ein freud- und friedvolles Zeichen für eine offene, plurale Stadtgesellschaft setzen und über Herkunft, Sprache, Religion und Alter hinweg den Zusammenhalt feiern. Gemeinsam soll gezeigt werden, wie Verständigung, Respekt und Teilhabe im Alltag gelingen kann.
Respekt und Teilhabe
Denn in Offenburg leben Menschen aus über 140 Ländern. Das Internationale Fest macht diese Vielfalt nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar. Es würdigt das große Engagement vieler Migrantenorganisationen und Gemeinschaften, die mit viel Herzblut und Zeit zum Fest beitragen. Ihre Kultur, ihre Stimmen und ihre Geschichten sind ein wichtiger Teil dieses besonderen Wochenendes.
Es gibt 40 Essens- und Aktionsstände aus 26 Ländern und Regionen, darunter Afghanistan, Gambia, Hongkong, Mazedonien, der Türkei, Ukraine, Kirgistan und Brasilien. Die kürzeste Nacht des Jahres soll zur längsten werden: Vorgesehen sind 30 Gruppen und Bands mit rund 350 Beteiligten und 50 Auftritten. Christoph Heimel, Teamleiter des Integrationsbüros, hebt besonders das Spiel von "Unojah" hervor, die am Samstag ab 21 Uhr Reggae und World Pop präsentieren. Sein Dank gilt den Hauptsponsoren von Badenova und Meiko. Der Eintritt für beide Tage ist frei.
Live-Musik, Tanz und Kulinarik gibt es am Samstag von 10 bis 23 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Das Bühnenprogramm wird von Norbert Großklaus moderiert. Das Internationale Friedensgebet wird am Sonntag von 12 bis 13 Uhr gesprochen. Darüber hinaus gibt es Mitmachaktionen für Kinder und Familien, darunter Kinderschminken, Malstationen und kreative Aktionen.
Für den Kinderflohmarkt am Sonntag von 14 bis 17 Uhr vor dem Historischen Rathaus sind Anmeldungen möglich unter der E-Mail-Adresse integration@offenburg.de.








