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Südoststadt-Paten: erstes Vernetzungstreffen findet am Mittwoch, 2. Juli, im SFZ Oststadt statt

- 18.06.2025 - 

Soziales Miteinander stärken

Im Rahmen des Projekts „Gesundheitsförderung in einer Sorgenden Gemeinschaft (Caring Community)“ werden Südoststadt-Paten in der Nachbarschaft gesucht. Was es damit auf sich hat, wollte die OFFENBLATT-Redaktion von Patrick Rotter wissen, dem Gesamtleiter des Stadtteil- und Familienzentrums Oststadt.

Was verbirgt sich hinter dem Modell der Südoststadt-Paten?

Rotter: Hinter dem Modell Südoststadt-Paten verbirgt sich die Idee, dass zwei getrennte Wohneinheiten füreinander sorgen. Teilnehmen können Einzelpersonen, Paare und Familien.

Wie ist die Idee entstanden?

Rotter: Die Idee der Südoststadt-Paten ist im Rahmen des Projekts „Gesundheitsförderung in einer Sorgenden Gemeinschaft (Caring Community)“ entstanden. Unter dem Aspekt, gemeinschaftliche Wohnformen in der Nachbarschaft zu fördern, hat sich eine Interessensgruppe gebildet, die nun das Ziel der Südoststadt-Paten weiterverfolgt, auch wenn es sich hierbei um getrennte Wohneinheiten handelt.

Was ist das Ziel?

Rotter: Das Ziel des Ganzen ist es, dass Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Es werden neue Kontakte der Wohneinheiten in der Nachbarschaft geknüpft und bestehende Kontakte weiter gepflegt, dadurch wird zudem das soziale Miteinander gestärkt, was die Lebensqualität positiv beeinflusst.

Welche Vorteile sehen Sie?

Rotter: Durch die gegenseitige Unterstützung erfahren die Paten mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität. Es ermöglicht, gemeinschaftlich in der Nachbarschaft zu wohnen, ohne die eigene Privatsphäre aufgeben zu müssen. Das Patenschaftsmodell folgt dem zentralen Prinzip „geben (wollen) und nehmen (können)“.

Wie unterstützt das SFZ Oststadt die Südoststadt-Paten?

Rotter: Das Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt unterstützt bei der Vernetzung der Paten. Gerne stellen wir Räumlichkeiten für Vernetzungs- und Austauschtreffen kostenlos zur Verfügung und beraten die Wohneinheiten.

An wen kann man sich bei Interesse wenden?

Rotter: Interessierte Stadtteilbewohnende können sich an Annabelle Jakob, die Gemeinwesenarbeiterin des Stadtteil- und Familienzentrums Oststadt, wenden. Sie ist unter annabelle.jakob@offenburg.de oder telefonisch unter 0781/9329234 zu erreichen. Gerne beantwortet sie weitere Fragen und nimmt Kontakte zur Vernetzung auf.

Wie geht es weiter?

Rotter: Es wird ein erstes Vernetzungstreffen am 2. Juli um 18 Uhr bei uns im SFZ Oststadt, Grimmelshausenstraße 30, stattfinden. An diesem Termin wird das Modell ausführlich vorgestellt. Zudem können sich die Interessierten kennenlernen und direkt vernetzen. Alle sind herzlich willkommen!

Das Projekt „Gesundheitsförderung in einer sorgenden Gemeinschaft (Caring Community) ist Teil des Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration, ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“ und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.