Das OFFENBLATT sprach mit Mitgliedern des Café Pride, das sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat ab 18 Uhr im Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus in der Glaserstraße 8 trifft. Es ist für Menschen ab 18 Jahren aller Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen ein Austauschort.
Gründerin Julia Schabalin, Maschinenbau-Masterstudentin Sabrina Wick und Programmierer Daniel Fritsch befürworten den Pride Day. Fritsch: "Es ist toll, dass Offenburg die European Pride Flag hisst." Die noch inklusivere Progress Flag wäre ihm zwar lieber, gleichzeitig schätzt er, dass Offenburg ein klares Zeichen für Vielfalt setzt.
Zum Pride Day selbst habe das Café Pride nichts geplant, so Schabalin: "Vielleicht in einem anderen Jahr." Werbung für sich und ihre Sache möchten sie zukünftig jedoch wieder mehr machen, denn Sichtbarkeit sei wichtig – auch bei Ärzt*innen oder Geschäften. Fritsch erklärt: "Mit einem Sticker kann ich schnell erkennen, ob das Geschäft queere Menschen abweist oder nicht." Gerade bei ärztlichem Fachpersonal sei ein solcher Sticker wertvoll. Auf die Frage, was sich noch ändern könne, hatten die Mitglieder einige Ideen. Ein fester Anlaufpunkt mit Beratungsangebot oder die Schulung und Sensibilisierung der Exekutive und allen voran: noch mehr Zivilcourage.
Café Pride auf Instagram:@CafePride.Offenburg.








