In der Praxis bedeutet dies, dass in der Hygienewerkstatt auf der Offenburger Feuerwache in zwei Betriebswaschmaschinen und einem Betriebstrockner sämtliche Schutzausrüstung gewaschen, desinfiziert und imprägniert wird.
Bevor die PSA in den Pool zurückgegeben wird, werden alle Nähte und die Membran der Schutzkleidung auf Beschädigungen und Verschleiß kontrolliert und nur in einwandfreiem Zustand wieder zur Verfügung gestellt. Die Sicherheit der Wehrleute steht dabei an erster Stelle.
Gerätewagen Hygiene
Kommt es bei einem Einsatz zu extremer Verschmutzung oder Kontaminierung der PSA mit Schadstoffen, ist es jederzeit möglich, den Gerätewagen Hygiene zur Einsatzstelle anzufordern. Direkt vor Ort wird dann die Kleidung in entsprechenden Behältnissen gesammelt und zur Offenburger Wache transportiert.
"Die Feuerwehrleute erhalten noch am Einsatzort neue Einsatzkleidung und sind direkt wieder einsatzbereit", erklärt Offenburgs Feuerwehrkommandant Nils Schulze. Bisher mussten die Einsatzkräfte mit der getragenen Kleidung in die Fahrzeuge sitzen und konnten sich erst im jeweiligen Feuerwehrhaus umziehen.
Durch den Kleiderpool ist zu jeder Zeit eine bessere Übersicht über Bestände und Zustand der Kleidung möglich.
Dies sorgt für eine längere Lebensdauer der Einsatzkleidung – im Durchschnitt zehn Jahre – und ermöglicht eine bessere Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
Denn es besteht eine Dokumentationspflicht über die PSA nach Einsätzen.
Vorbildfunktion
Die einheitliche Einsatzkleidung garantiert zudem eine schnellere Wiederverfügbarkeit nach Einsätzen. Da im Pool alle Größen verfügbar sind, ist die PSA passgenauer, was die Sicherheit der Wehrleute im Einsatz zusätzlich erhöht.
OB Steffens unterstrich die Vorbildfunktion des Oberzentrums, denn "in der Ortenau ist der Kleiderpool in dieser Größe einzigartig".








