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Offenburger Tesa-Werk engagiert sich in Sachen Klimaschutz: neue Photovoltaikanlage

- 10.07.2025 - 

Investitionen in Millionenhöhe

Wirtschaft faf Im Juni präsentierte Tesa sein Engagement in Sachen Klimaschutz im Werk Offenburg, allem voran die neue Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Mit Investitionen in Millionenhöhe in nachhaltige Technologien und Infrastruktur unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement für den Standort und seine Nachhaltigkeitsziele.

Holger Rauth, Geschäftsführer des Tesa-Werks Offenburg (Mitte), und André Kohler, Projektleiter Photovoltaik (links), stellen Oberbürgermeister Marco Steffens die neue Photovoltaikanlage vor.

Die Ziele des multinationalen Unternehmens sind ambitioniert: Bis 2030 investiert es 300 Millionen Euro weltweit in die nachhaltige Transformation, um klimaneutral zu werden.

Ein wichtiger Baustein in diesen Bemühungen ist die neue Photovoltaikanlage mit mehr als 13.000 PV-Modulen. Sie verteilt sich auf drei Bereiche des Werksgeländes: Dachflächen, Freiflächen sowie eine Carport-Überdachung. Die Freiflächen werden durch Schafe beweidet, die bei Hitze den Schatten unter den PV-Modulen suchen.

Die PV-Anlage wird künftig sechs Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen – das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 1.200 Vier-Personen-Haushalten und deckt rund 25 Prozent des jährlichen Energiebedarfs des Werks. Dadurch können rund 1.200 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Die nachhaltige Transformation des Standorts wird durch weitere Maßnahmen vorangetrieben: Ein neuer E-Boiler wird ab Herbst 2025 für eine CO2-Einsparung von bis zu 5.900 Tonnen pro Jahr sorgen. Die erweiterte E-Mobility-Infrastruktur sowie eine moderne Abluft- und Reinigungsanlage sind weitere wichtige Bestandteile des Nachhaltigkeitskonzepts. Zusätzlich werden durch die Optimierung der Abluftreinigungsanlagen und die lösemittelfreie Produktion weitere 124 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Abgerundet wird das Konzept durch die Werksinitiative „Einfälle statt Abfälle“, in der Mitarbeitende aus Produktion, Prozessentwicklung und Technik gemeinsam innovative Lösungen zur Ressourcenschonung entwickeln. Allein 2024 wurden 13 Projekte im Bereich Ressourceneffizienz umgesetzt, wodurch mehr als 80.000 m² Abfall und eine Million kWh eingespart werden konnten.

Innovativ unterwegs

„Wir haben hier tolle Menschen, die innovativ unterwegs sind,“ lobt Oberbürgermeister Marco Steffens das Engagement von Tesa. „Das Thema Nachhaltigkeit ist auch immer mehr ein Wettbewerbsvorteil. Wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen, dann sind das gute Voraussetzungen für die Zukunft unserer Region.“