"Zukunftsmodell für die Multinutzung" ist das Motto einer dreistündigen Führung durchs Kultur- und Kreativ-Areal "Canvas+" am ehemaligen Schlachthof. Es wird nach Fertigstellung sanierte Denkmäler mit Gewerbe, Ateliers, Wohnraum und Veranstaltungsflächen verbinden. Auskunft vor Ort geben Experten aus dem Fachbereich Stadtplanung und Baurecht, unter ihnen Fachbereichsleiter Daniel Ebneth. Termin und Treffpunkt: Freitag, 10. Oktober von 15 bis 18 Uhr vor dem ehemaligen Schlachthof, Wasserstraße 22.
Weiter geht es mit einer nächtlichen Führung durch den Grüngürtel rund um die Innenstadt. Im Zwingerpark erwartet die Gäste eine faszinierende Beleuchtung. Das Projekt hat im vorigen Jahr den deutschen Lichtdesign-Preis erhalten. Termin und Treffpunkt: Freitag, 10. Oktober von 19 bis 20.30 Uhr, Zugang zum Zwingerpark am Parkhaus Wasserstraße.
Die Teilnahme an beiden Führungen ist kostenfrei.
Das Motto der Jubiläums-Architekturtage lautet „Leben und Wohnen am Oberrhein: 2000–2025–2050“. Es soll dazu einladen, auf ein Vierteljahrhundert intensiven Austauschs über Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung in der Oberrheinregion zurückzublicken – und gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten.
Seit 25 Jahren bringt das Festival Menschen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammen und fördert den grenzüberschreitenden Dialog über die gebaute Umwelt.
Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stehen zentrale Zukunftsfragen: Wie können Leben und Wohnen in der Region nachhaltig gestaltet werden? Was bedeutet verantwortungsvolles Bauen im Spannungsfeld von Klimakrise, gesellschaftlichem Wandel und Ressourcenknappheit? Welche Impulse bringt die junge Generation in die Baukultur ein?
Zum vielfältigen Programm gehören Ausstellungen, Besichtigungen, Fahrradtouren, Filmvorführungen, Kolloquien sowie Workshops für Kinder und Jugendliche – ein buntes Programm für alle Altersgruppen.
Veranstalter ist das Europäische Architekturhaus/Maison européenne de l'architecture mit Sitz in Straßburg. Es arbeitet mit einem breiten Netzwerk von rund 80 Partnern zusammen. Darunter sind Städte und Gemeinden, Kulturinstitutionen, Berufsverbände, Architekturbüros, Unternehmen, Hochschulen und Vereine. Diese Vielfalt soll Baukultur über sprachliche und gesellschaftliche Grenzen hinweg lebendig machen. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.m-ea.eu.








