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Zwei Schlüsselpositionen neu besetzt

- 01.10.2025 - 

Familien und Schulen

Zwei Schlüsselpositionen im Fachbereich Familien, Schulen und Soziales hat die Stadt neu besetzt. Seit Mitte Juli leitet Stephan Dech die Abteilung Bildung und Sport – Schulen und Kitaverwaltung; Nadja Heinz übernahm Anfang August die Leitung des Bereichs Bildung – Kitas und sozialpädagogische Angebote an Schulen. Beide bringen Erfahrung und klare Vorstellungen mit.

Martina Köllner, Stephan Dech und Nadja Heinz (v.l.).

Stephan Dech ist promovierter Chemiker und verfügt über langjährige Führungserfahrung als Abteilungsleiter in international agierenden mittelständischen Unternehmen. (Forschung und Entwicklung). „Mein inhaltlicher Fokus lag darüber hinaus auf Personalentwicklung, Strukturierung, Koordination und Digitalisierung von Prozessen“, berichtet er. An seiner neuen Wirkungsstätte gilt es für ihn zunächst, die Strukturen und Arbeitsabläufe zu verinnerlichen. Die aus seiner Sicht größte Herausforderung? „Die Veränderungsprozesse in der Schullandschaft gemeinsam mit den beteiligten Institutionen bestmöglich gestalten.“ Sowohl die Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung (GaFöG) als auch die Wiedereinführung von G9 nennt er als große Herausforderungen, die es mit seinem Team zu meistern gelte. Apropos Team: Bei der Mitarbeiterführung hat er klare Vorstellungen. So ist ihm ein wertschätzender Umgang ebenso wichtig wie die Weiterentwicklung eines motivierenden Arbeitsumfelds. Im Mittelpunkt soll dabei stets die Zukunft der Kinder stehen.

Dech, der in der Pfalz aufgewachsen ist, lebt mit seiner Familie seit 14 Jahren in Offenburg. An seiner Wahlheimat schätzt er die hohe Lebensqualität. Privat engagiert er sich bei der Bergwacht Offenburg.

Neu in Offenburg ist hingegen Nadja Heinz. Die vergangenen 25 Jahre lebte die Diplom-Pädagogin in Landau in der Pfalz, wo sie auch studierte. Zuletzt war sie 15 Jahre als freiberufliche Beraterin für Führungskräfte, Teams und verschiedene Organisationen tätig, rund um die Themen Führung, Zusammenarbeit und Veränderungsprozesse.

„Ich bringe bereits einiges mit: Neben meiner systemischen Beratungsausbildung und langjährigen Führungserfahrung habe ich in den vergangenen zwölf Jahren zahlreiche Kindertageseinrichtungen bei den unterschiedlichsten Themen begleitet und beraten“, berichtet sie. Ganz neu ist der öffentliche Dienst für sie nicht. Bereits vor ihrer freiberuflichen Tätigkeit war sie im kirchlichen Dienst tätig: „Die Strukturen sind ähnlich.“ Heinz schätzt die Arbeit mit den Berufsgruppen in den Kindertageseinrichtungen und der Schulsozialarbeit. Der Grund: „Sie legen grundlegende Spuren im Leben von Kindern und Jugendlichen.“

Zwei Aspekte sind Heinz wichtig. Zum einen, dass die Veränderungen im Ganztagsschulbereich, die 2026 anstehen, gut konzeptioniert und umgesetzt werden. Zum anderen, dass die Leitungen und pädagogischen Fachkräfte in den städtischen Einrichtungen gute Rahmenbedingungen haben, „um den Kindern einen ausgezeichneten Entwicklungsraum zu bieten“. Froh ist sie darüber, dass der Fachbereich bereits vieles getan habe und sie ein „gut bestelltes Feld“ übernehmen dürfe.

Auch mit ihrer neuen Wahlheimat zeigt sie sich zufrieden: „Ich freue mich darauf, Region und Menschen besser kennenzulernen."