Auch dieses Mal zeigte sich: Viele Workshopthemen gingen direkt auf Wünsche zurück, die Jugendliche beim letzten Forum formuliert hatten. Besonders deutlich wurde, wie stark diese die Veranstaltung inzwischen selbst prägen. Neun Jugendmoderator*innen führten durch den Tag und begleiteten die fünf Workshops.
Dabei setzten sich die Jugendlichen mit städtischen Themen auseinander: Beim Workshop "Landesgartenschau 2032" wurden unter anderem attraktive Bewegungs- und Sportangebote, ruhige konsumfreie Bereiche, gute Beleuchtung sowie eine erlebbare Kinzig gewünscht. Viele dieser Impulse werden in die Projektplanung aufgenommen.
Im Workshop „Wohlfühlen in Offenburg“ diskutierten die Jugendlichen, was ihnen Sicherheit gibt und was sie selbst sowie die Stadt dazu beitragen können: von Selbstbehauptungsangeboten bis zu konkreten Veränderungsvorschlägen. Auch das Thema „Chill-Orte“ bot viel Gesprächsstoff: Die Jugendlichen beschrieben, wo sie sich wohlfühlen und wo nicht, und entwickelten Vorstellungen davon, wie und wo in Offenburg mehr jugendgerechte Treffpunkte geschaffen werden können. Parallel dazu setzte sich der "Engagement-Workshop" damit auseinander, welche Beteiligungs- und Mitmachmöglichkeiten es bereits gibt und welche neuen Projekte Jugendliche selbst starten wollen – unterstützt durch Stadt und Young Caritas.
Im offenen Workshop schließlich wurden spontane Ideen zusammengetragen, die von besserer Beleuchtung auf Sportflächen über mehr Grün in der Innenstadt bis hin zur erneuten Jugendkirmes reichten.
Die Impulse der Workshops werden nun in Projektgruppen weiterverfolgt.
Das Forum machte erneut sichtbar, was Jugendbeteiligung leisten kann, wenn Jugendliche Raum und Unterstützung erhalten: Sie wollen Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten – und bei „Sag’s laut“ können sie das.








