Daheim in Nordwest – Workshop Zukunft
- 21.11.2025 -
Um Ideen, Einfälle und Wünsche für Nordwest ist es beim jüngsten Workshop gegangen, der Mitte November im Stadtteil- und Familienzentrum (SFZ) am Mühlbach stattgefunden hat. Bürgerinnen und Bürger haben sich getroffen, um das Projekt „Daheim in Nordwest“ weiterzuführen. Bereits zwei Tage zuvor hatten Jugendliche gemeinsam mit dem Regionalteam Jugendarbeit ihre Anregungen für Nordwest im Allgemeinen und das Projekt im Besonderen formuliert.
Das Projekt „Daheim in Nordwest“ der Bürgervereinigung Nordwest und des SFZ am Mühlbach wird gefördert durch das Programm "Quartiersimpulse" der Allianz für Beteiligung e.V. und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist Teil der Landesstrategie "Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten". Es ist finanziert aus Mitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Moderiert von der Projektberaterin Sandra Holzherr aus Rottenburg wurden zahlreiche Vorschläge gesammelt und vorgestellt. Ergänzt wurde die Sammlung durch Ideen, die in der Stadtteilkonferenz am 23. Oktober zusammengetragen wurden. Alle Vorschläge standen im Zusammenhang mit den Projektzielen, die das Daheim-Erleben in Nordwest ermöglichen sollen. Für vier der vorgestellten Ideen fanden sich schließlich Verantwortliche aus der Bürgerschaft, die die Anregungen zusammen mit Mitarbeitenden aus dem SFZ am Mühlbach und dem Quartiersmanagement weiterentwickeln und auch umsetzen wollen.
Vorerst in den Themenspeicher kamen die Vorschläge, ein System von Leih-Großeltern aufzubauen, ein Pop-up-Café einzurichten, Hoffeste zu veranstalten, einen Stadtteilchor zu gründen und eine Sportmaterialverleihkiste zu installieren. Auch die Idee eines Sporttages und der Errichtung einer Litfass-Säule als Plakatwand für Stadtteil-Veranstaltungen wurden zurückgestellt.
Eine der vier gebildeten Projektgruppen wird sich der Verschmutzung widmen und möchte Aktionen umsetzen, mit denen der Vermüllung vorgebeugt oder ihr entgegengewirkt wird. Eine weitere Gruppe möchte den Generationendialog fördern und offene Nachmittags-Angebote für Familien mit Kindergartenkindern und Senioren machen: Für die Angebote und Aktionen sollen gezielt ältere Menschen angesprochen werden, die gerne ihr Wissen oder Können an Kinder weitergeben möchten. Die dritte Gruppe will sich mit der Idee eines regelmäßig stattfindenden kostenfreien Treffpunktes auseinandersetzen, der Möglichkeiten zum Essen, Trinken und Reden bietet. In der vierten Gruppe möchten die Teilnehmenden die Idee unterstützen, einen Laden zum Verkauf von regionalen Produkten mit einer Stadtteil-Begegnungsstätte und inklusiven Arbeitsplätzen zu verknüpfen.
Die Jugendlichen werden von der Jugendarbeit begleitet, die sich u.a. Treffpunkte im Stadtteil „mit Aufenthaltsqualität“ gewünscht hatten.
Am 22. Januar um 19 Uhr soll es ein weiteres Treffen im SFZ am Mühlbach mit den Teilnehmenden geben. Dazu sind weitere Interessierte und Ideen-Unterstützer eingeladen. „Wenn Sie sich bei einer der Ideen wiederfinden, weitere Vorschläge oder Anregungen haben und/oder in den bestehenden Arbeitsgruppen mitmachen möchten, kommen Sie gerne vorbei,“ so Michael Basler von der Bürgervereinigung und Stefan Berndt vom SFZ am Mühlbach.







