Die Anschlussleistung in der Zentrale der Sparkasse Offenburg/Ortenau beträgt damit 880 kW. Dafür verlegte die Wärmeversorgung Offenburg die Fernwärmeleitung von der Moltkestraße bis ins Gebäude und schloss die Fernwärmegabeüberstation im Gebäude der Sparkasse an.
Bereits vor zwei Jahren installierte die Wärmeversorgung Offenburg die Hauptfernwärmeleitung von der Bertha-von-Suttner-Straße bis zur Kreuzung der Moltkestraße, wodurch damals der Fernwärmeanschluss von Burda Druck umgesetzt werden konnte, deren Abwärme heute den Fernwärmeanschluss der Sparkasse Offenburg/Ortenau speist. Zur Nutzung von regenerativ erzeugter Energie beauftragte die Sparkasse Offenburg/Ortenau das E-Werk Mittelbaden mit der Installation einer PV-Anlage auf dem Parkhaus. 468 Module produzieren voraussichtlich ab Ende Januar 2026 rund 208.000 kWh Ökostrom im Jahr, der zum Eigenverbrauch und zum Laden von Elektrofahrzeugen genutzt wird. Hierfür baute das E-Werk Mittelbaden für die Sparkasse Offenburg/Ortenau eine Schnellladesäule mit zwei Ladepunkten und bis zu 200 kW Ladeleistung sowie zwei weitere Ladestationen mit zwei Ladepunkten auf. Die DC-Schnellladesäule ermöglicht das Nachladen von circa 250 Kilometern Reichweite in 15 Minuten. Kundschaft und Besucher*innen finden die Ladeoptionen auf dem Kundenparkplatz.
Jürgen Riexinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Offenburg/Ortenau: „Der Anschluss an die Fernwärme ist für uns ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftssicheren Energieversorgung.“
Oberbürgermeister Marco Steffens: „Es freut mich, dass die Sparkasse Offenburg/Ortenau ein neuer Ankerkunde der Wärmeversorgung Offenburg wird. Damit geht die Sparkasse einen weiteren Schritt auf ihrem Weg, das Unternehmen klimaneutral zu machen.“
Martin Wenz, Kaufmännischer Geschäftsführer Wärmeversorgung Offenburg: „Für den Einsatz von Fernwärme sprechen viele gute Gründe. Sie ist sicher, sauber, komfortabel, zukunftsgerichtet und witterungsunabhängig.“
Die Besonderheiten des Projekts beschreibt Christian Linz, Technischer Geschäftsführer Wärmeversorgung Offenburg: „Eine der Herausforderungen bestand für uns darin, entlang der Platanen, die an der Moltkestraße stehen, den Rohrgraben am Gebäude zu führen – ohne dabei die Wurzeln der Bäume zu verletzen.“ Dies sei mit einem Mehraufwand gelungen.








