Nach dem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert von Stefan Meisert und Christian Kühlewein-Roloff, begrüßte Oberbürgermeister Marco Steffens als Stiftungsratsvorsitzender die Stifterfamilie im Salmen. Der Stiftergedanke, so Steffens, sei nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem eine Frage der Haltung: "Es geht darum, sich für die Belange anderer einzusetzen und sich aktiv in die Gestaltung unseres Gemeinwesens einzubringen."
Die Bürgerstiftung darf auf ein großes Wachstum in den zurückliegenden 25 Jahren blicken. Das Durchschnittskapital einer Bürgerstiftung in der Bundesrepublik beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. Das Gesamtvermögen der Bürgerstiftung betrug Ende 2024 rund 8,34 Millionen Euro. 390 Stifterinnen und Stifter gibt es aktuell. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen erteilte für weitere drei Jahre das "Gütesiegel für Bürgerstiftungen". Barbara Huber ging als Mitglied des Vorstands auf das Projekt zur frühen Sprachbildung in Offenburger Kitas ein. Veranschaulicht wurde das Engagement von Sprachfachkraft Franziska Göppert und dem Initiator, Alt-OB Wolfgang Bruder. Sein Dank galt u.a. den Förderern aus der Offenburger Wirtschaft, die bislang rund eine Million Euro beisteuerten.
Musikpreise erhielten Silvio und Cédric Segarich, Emma Charbonnier, Annika Hahn, David Mathis, Paula Raus, Jakob Teichgräber und Sebastian Wink – die Bürgerstiftung gibt Zuschüsse für den Unterricht an der Musikschule von insgesamt 7.500 Euro. Mit Filip Fietz, Felix Cinus und David Mathis haben ehemalige und jetzige Musikpreisträger für musikalische Glanzlichter im Salmen gesorgt. Chapeau!








