Er und seine Kolleg*innen sorgen dafür, dass Verwaltungsprozesse einfacher und schneller werden. Seine Aufgabe: gemeinsam mit den Fachbereichen herausfinden, wo Abläufe verbessert werden können – sowohl für Bürger*innen als auch intern für die Mitarbeitenden. „Ich höre mir an, wo es zwickt, und überlege dann mit den Kolleginnen und Kollegen, welche Stellschrauben wir drehen können, um Prozesse zu erleichtern“, beschreibt Pabst seinen Ansatz. Kein Tag gleiche dem anderen, genau das mache den Job spannend.
Digitalisierung bedeutet für ihn vor allem Serviceverbesserung. Online-Anträge für Urkunden, Wohngeld oder Kita-Plätze sparen Wege und Zeit. Gleichzeitig werden intern Abläufe automatisiert, etwa wenn E-Mails anhand bestimmter Kriterien automatisch an die zuständigen Stellen verteilt oder Daten übertragen werden. Ziel ist es, Mitarbeitende zu entlasten, damit mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben bleibt.
Besonders stolz ist Pabst auf die Einführung einer Plattform für durchgängige Online-Formulare („Ende-zu-Ende-Digitalisierung“), die er gemeinsam mit seinem Team vorangebracht hat. Darüber hinaus arbeitet die Abteilung an weiteren Projekten, etwa an einem elektronischen Rechnungsworkflow, der eingehende Rechnungen zentral erfasst und verteilt. Auch beim Thema Künstliche Intelligenz geht die Stadt eigene Wege: Mit einem internen digitalen Assistenten erhalten Mitarbeitende Unterstützung, ohne dass sensible Daten nach außen gelangen.
Motivation findet Pabst nicht nur in erfolgreichen Projekten, sondern auch im direkten Feedback. „Wenn ich sehe, wie oft ein Angebot genutzt wird oder Fachbereiche sich bedanken, weiß ich, warum ich das mache.“ Privat sorgen sein fünf Monate altes Baby und Sport für Ausgleich.
Der Wechsel aus der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst war für ihn eine bewusste Entscheidung. „Ich wollte etwas bewegen, das den Menschen direkt weiterhilft.“ Genau das tut er heute – Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer modernen Verwaltung.








