15 Kurse/Abschluss: 27. Februar in der Reithalle
Ganz großes Schultheater
Die 18. Offenburger Schultheatertage finden vom 25. bis 27. Februar statt. Es werden 15 verschiedene Kurse für Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Mittel- und Oberstufe angeboten. Die Tage enden mit einer großen Abschlussveranstaltung am Freitag, 27. Februar, um 13 Uhr in der Reithalle: Hier werden die Ergebnisse vorgestellt.
Grundschüler*innen der zweiten bis vierten Klasse können zum Beispiel in die Rolle eines Clowns schlüpfen: Scheinbar leicht, bewegt er sich durch sein Spiel und bringt andere zum Lachen. Hindernisse nimmt er zum Anlass für neue wahnwitzige Abenteuer. Grenzen lösen sich auf, es zählt nur die Phantasie.
Zeitgenössischer Tanz und "play fight" bedeutet: drei intensive Tanztage, bei denen die Begegnung mit den Grundlagen und der Technik des zeitgenössischen Tanzes im Mittelpunkt steht. Entwickelt werden eine Tanzchoreografie sowie tänzerische Sequenzen voller Kraft, Sanftheit, Freude und Expression.
Mit der "Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" wird ein Bilderbuch auf der Bühne lebendig. Aufruhr in der afrikanischen Savanne: Der Löwe hat sich in eine Löwin verguckt und möchte sie mit einem Brief beeindrucken – aber er kann nicht schreiben. Die anderen Tiere sind nicht wirklich hilfreich und so muss eine andere Lösung her … In diesem Workshop sollen am Beispiel eines Bilderbuchs Theatertechniken ausprobiert werden. Es geht darum, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, die Tiere mit Orff-Instrumenten musikalisch zu begleiten und die Geschichte des verliebten Löwen spielerisch in Szene zu setzen.
Um Trommeln geht es in einem weiteren Kurs. Trommeln sind faszinierende Instrumente mit uralter Tradition. Sie übermitteln Botschaften, fordern zum Tanz auf oder erzählen Geschichten. Es werden Trommeln selbst gebaut und zum Klingen gebracht.
In einem anderen Workshop für Grundschüler*innen dreht sich alles um die Buffons – schillernde, übertriebene Figuren aus dem Körpertheater nach Jacques Lecoq. Sie sind komisch, tragisch, manchmal ein wenig derb – und erzählen ihre Geschichten ganz ohne Worte. Die Kinder erforschen, wie der Körper selbst zur Sprache wird, wie Gesten, Haltungen und Bewegungen Gefühle und Situationen sichtbar machen. Mit spielerischen Übungen, viel Fantasie und Humor entstehen kleine tragisch-komische Szenen.
Die Nähe von Träumen und dem Bühnengeschehen wird aufgezeigt, wenn es um die Umsetzung von Traumwelten geht: Auf der Bühne kann ausprobiert und erfahren werden, wie es sich anfühlt, das zu tun, wovon wir schon immer geträumt haben. Körperarbeit steht im Vordergrund.
Körperübungen
Jeder und jede von uns ist eine einzigartige Komposition aus Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen. Unsere Stimme gibt dem Ganzen sein Alleinstellungsmerkmal. Mit Hilfe von Körperübungen, Rhythmus und Stimmtraining können alle ihr Potenzial erweitern, Selbstvertrauen erlangen sowie Ängste überwinden.
Es gibt Improvisationstheater für die Mittel- und Oberstufe. Im Vordergrund des Workshops steht dabei stets die eigene Freude am Spielen. Und schließlich geht es um "magic moments": Eine gelungene Aufführung lebt von starken Szenen, die den Zuschauer und die Zuschauerin fesseln sollen. Wie funktionieren starke Szenen? Wie entsteht Witz? Wie erzeugt man Spannung? Gibt es ein Rezept? Gibt es auch ein Zuviel?
Die Schultheatertage sind eine Veranstaltung der Stadt Offenburg und des ZSL Baden-Württemberg. Sie werden vom E-Werk Mittelbaden und von der Sparkasse Offenburg/Ortenau gefördert. Das Organisationsteam setzt sich aus Annette Müller und Paul Barone zusammen.







