Im Salmen: die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
- 05.03.2026 -
Seit 2020 können Schwarze Menschen auf dem Instagram-Kanal @wasihrnichtseht anonym von ihren Rassismus-Erfahrungen berichten. Die Sammlung macht deutlich, dass es um weit mehr geht als um individuelle Einzelschicksale: Rassismus ist auch ein strukturelles und institutionelles Problem! Als Ausstellung wird das Projekt auch offline nachvollziehbar und holt die Schilderungen der Menschen ganz nah und unübersehbar in unsere alltägliche Realität.
Gemeinsam mit hunderten Schwarzen Menschen in Deutschland macht Dominik Lucha sichtbar, was oft ungesehen bleibt: „Was ihr nicht seht!“ thematisiert auf eindrückliche Weise den Alltagsrassismus, den Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland erleben.
Vortrag
Allgegenwärtig und unsichtbar: Anti-Schwarzer Rassismus in Deutschland
Mit Forschung gegen weiße Privilegien und für gesellschaftliche Verantwortung
24. März, 18 Uhr
Seit 2020 können Schwarze Menschen auf dem Instagram-Kanal @wasihrnichtseht anonym von ihren Rassismus-Erfahrungen berichten. Die Sammlung macht deutlich, dass es um weit mehr geht als um individuelle Einzelschicksale: Rassismus ist auch ein strukturelles und institutionelles Problem! Als Ausstellung wird das Projekt auch offline nachvollziehbar und holt die Schilderungen der Menschen ganz nah und unübersehbar in unsere alltägliche Realität.
In einer Befragung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft zu Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland, gaben drei Viertel der Teilnehmenden an, auf offener Straße rassistisch beleidigt worden zu sein. Die Ergebnisse der Studie „Rassistische Hatespeech im Alltag: Erfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland“ von Laura Dellagiacoma und Francesca Puhlmann machen deutlich: Schwarze Menschen in Deutschland sind in erschreckend hohem Ausmaß rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Rassismus ist dabei nicht nur ein interpersonelles, sondern auch ein institutionelles und strukturelles Problem. In ihrem Vortrag im Salmen stellen die beiden Forscherinnen ihre Arbeit vor und geben Einblicke in die Forschung zu Anti-Schwarzem Rassismus in Deutschland.
Tickets: 5€ / 3€ erm.
Anmeldung erbeten unter 0781/82-2701 oder salmen@offenburg.de
Film
Schwarze Adler
27. März, 20 Uhr
Der Dokumentarfilm „Schwarze Adler“ von Torsten Körner lässt Schwarze Spieler*innen der deutschen Fußballnationalmannschaft ihre persönlichen Geschichten erzählen. Welchen Weg haben sie hinter sich, bevor sie dort ankamen, wo wir ihnen zujubeln? Welche Hürden mussten sie überwinden?
Sie erzählen nicht nur davon, was es bedeutet, vor Tausenden von Menschen im Stadion und vor Millionen vor den Fernsehern rassistisch angefeindet zu werden. Sie werfen auch ein Licht darauf, wie Zuschauer, Medien und die deutsche Gesellschaft mit dem Thema Rassismus umgehen – und wie langsam sich, von heute aus betrachtet, in den letzten Jahrzehnten etwas an diesem Umgang verändert hat.
Der Filmabend findet in Kooperation mit dem DJK Sportgemeinschaft Offenburg e.V. statt.
Tickets: 5€ / 3€ erm.







