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Neuer Namenszusatz fürs Anna-von-Heimburg-Haus nach der Sanierung

- 20.03.2026 - 

Nach fast zehn Jahren Planung, Sanierung und Weiterentwicklung ist das Anna-von-Heimburg-Haus in der Kornstraße 3 nahezu einzugsbereit. Am Freitag wurde zur Baustellenführung geladen und der Namenszusatz enthüllt: "Komm, wir gehen ins ANNA", soll es künftig heißen.

1817 wurde das Haus erbaut, seit 1969 trägt das denkmalgeschützte Gebäude den Namen Anna von Heimburg (1836-1881) und erinnert damit an die große Wohltäterin, die den Großteil ihres Vermögens der Stadt vermacht hatte. Von 1925 bis 1996 befand sich hier das Städtische Altersheim, später zog das Seniorenbüro ein. Nach ausführlichen Planungen wurde im Mai 2023 mit der Sanierung begonnen, die sich vor allem auf die Gebälklagen, das Dach und Teile der Innenwände bezog. Sorgenkind war das zweite Obergeschoss, in dem die Wände in Gänze erneuert werden mussten. Darüber hinaus ging es um Wärme- und Schallschutz, energetische Sanierung nach Standard KfW Denkmal, Erneuerung der Gebäudetechnik und den barrierefreien Zugang zu allen Geschossen. Bis zur Eröffnung im Juli ist noch einiges zu tun: Bodenbeläge, Schlosserarbeiten, Innentüren – und die Gestaltung der Außenanlagen. Die Kosten werden auf rund 7,5 Millionen Euro geschätzt, abzüglich Fördermittel von rund 150.000 Euro.
 
ANNA steht für generationenübergreifende Vielfalt: (v.l.) Lasse Reinert, Angela Perlet, Julia Gessel und Virginia Guerra-Fischer vor dem neuen Logo.
ANNA steht für generationenübergreifende Vielfalt: (v.l.) Lasse Reinert, Angela Perlet, Julia Gessel und Virginia Guerra-Fischer vor dem neuen Logo.
Haus der Begegnung
Das Anna-von-Heimburg-Haus soll für alle Generationen offen sein, für Menschen in vielfältigen und unterschiedlichen Lebenslagen. Ermöglicht werden sollen soziale Teilhabe und Nutzung der Angebote, um auf diese Weise die Selbstwirksamkeit aller Zielgruppen zu fördern. Entstehen und weiterentwickelt werden soll ein offenes und niedrigschwelliges Haus zur Förderung des generationsübergreifenden Miteinanders und des Engagements, auch für ältere Menschen. Es geht um ein Haus der Begegnung. Die Palette reicht vom Pflegestützpunkt über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und Formate im Rahmen der Jugendbeteiligung bis zur Bereitstellung von Räumen für selbst organisierte Gruppen.
All das, was unter einem Dach geplant ist, soll einen Namen bekommen: griffig, prägnant, einprägsam. Die neue Bezeichnung soll den eigentlichen Namen nicht ersetzen, sondern ergänzen. ANNA steht für: Aktiv sein, Neues entdecken, Nähe leben und Austausch pflegen. Darüber hinaus merkt man dem Namen sein Alter nicht an. Insofern passt er wunderbar zum Programm des Hauses. Davon ist nicht nur Hausherrin Angela Perlet überzeugt.