Keine Evakuierung: Entwarnung für den Ortsteil Bohlsbach
- 07.04.2026 -
Verdacht auf Sprengkörper hat sich nicht bestätigt
Die vorausschauend geplante Evakuierung von ca. 100 Häusern muss nicht durchgeführt werden. Eine Bedrohung durch Weltkriegsbomben besteht nicht. Bei der Überprüfung von Arealen hatte sich in den letzten Tagen der Verdacht auf Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg ergeben. Die im Boden befindlichen Metallteile wurden heute durch Kampfmittelbeseitiger überprüft. Gegen 14 Uhr dann die erlösende Nachricht: Es handelt sich nicht um Sprengkörper. Die für morgen vorgesehene Evakuierung sowie die zeitweise Sperrung der Bundesstraße 3 konnten deshalb abgesagt werden. Die betroffenen Anwohner werden derzeit über die neue Entwicklung unterrichtet.
Die Überprüfung auf Munitionsreste war erfolgt, weil die betroffenen Arale von der Deutschen Bahn als Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen vorgesehen sind
Meldung vom 7. April 2026
Verdacht auf Weltkriegsmunition in Bohlsbach
Möglicherweise Straßensperrung und Evakuierung erforderlich
Im Bereich der Straße „Am Langenbosch“ (Gemarkung OT Bohlsbach) ergab sich der Verdacht auf Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Gegenstände an mehreren Verdachtspunkten werden am Dienstag, 7. April, freigelegt. Entsprechende Vorbereitungen wurden bereits getroffen. Sollte sich der Verdacht auf Sprengkörper bestätigen und eine Entschärfung notwendig sein, wird diese am Mittwoch, 8. April, erfolgen. In diesem Fall kann es während der Arbeiten zur zeitweisen Sperrung im Bereich der Bundesstraße 3 zwischen Windschläg und der Ecke Okenstraße/Englerstraße kommen. Umleitungen werden ausgeschildert.
Die Anlieger wurden bereits gebeten, sich auf eine Evakuierung einzustellen. Betroffen sind nach derzeitigem Stand rund 100 Häuser. Ob eine Evakuierung tatsächlich erforderlich ist, wird sich im Lauf der Freilegungsarbeiten entscheiden.
Der Bahnverkehr ist nicht betroffen, da die vorbeiführende Strecke wegen Bauarbeiten ohnehin bis 9. April gesperrt ist.
Erfahrungsgemäß wird mit einem Zeitbedarf von drei bis vier Stunden für die Entschärfung gerechnet. Die Stadt Offenburg wird auf ihrer Homepage über den aktuellen Sachstand informieren.
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