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Gegen Tigermücke

- 07.05.2026 - 

Sie ist aggressiv und tagaktiv: Die Asiatische Tigermücke hat sich in Offenburg festgesetzt. Ganz loswerden lässt sich das invasive Stechinsekt nicht mehr. Doch wer ein paar Vorkehrungen trifft, kann verhindern, dass es sich im eigenen Garten vermehrt. Sogenannte B.t.i.-Tabletten helfen, die Ausbreitung einzudämmen.

Der wichtigste Tipp: Sämtliche möglichen Brutstätten sollten beseitigt oder saniert werden. Denn anders als heimische Schnaken brütet die Tigermücke in winzigen Wasseransammlungen direkt beim Menschen. Gefäße, in denen sich Wasser sammeln kann, sollten mindestens einmal pro Woche komplett geleert werden. Es empfiehlt sich, die Innenwände mit heißem Wasser auszuspülen oder abzubürsten, da die Eier am Rand haften bleiben und selbst monatelange Trockenheit überdauern können. Regentonnen lassen sich mit einem engmaschigen Moskitonetz sichern, Gießkannen, Pflanzenuntersetzer und Eimer sollten nach Gebrauch umgedreht werden. Vogeltränken bedürfen einer regelmäßigen Leerung und Neubefüllung. Dachrinnen sollten regelmäßig von Laub und Unrat befreit werden, da sich ansonsten Wasser sammeln kann.

Besonders heikel sind Ferienzeiten, wenn Gärten teilweise über Wochen verwaisen. Vor dem Urlaub gilt deshalb: Tonnen abdecken, Behälter umdrehen und Abdeckplanen von den Möbeln nehmen. Weil der Kampf gegen die Tigermücke eine Gemeinschaftsaufgabe ist, sollte auch die Nachbarschaft sensibilisiert werden. Denn: Ein einziger verwilderter Garten reicht aus, um eine Straße zum Brutgebiet zu machen.

B.t.i.-Tabletten gratis

Wer in einem Gebiet mit bestätigtem Vorkommen wohnt, erhält beim Team Gewerbe, Sicherheit und Ordnung kostenlos B.t.i.-Tabletten. Zur Dokumentation ist die Angabe der eigenen Anschrift erforderlich. Der biologische Wirkstoff B.t.i. vernichtet die Larven der Tigermücke, ist aber für Menschen, Haustiere und Pflanzen unbedenklich.

Weitere Infos gibt es unter www.offenburg.de/tigermuecke