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Nach Femizid: Stadt nimmt Anteil und unterstützt

- 08.07.2026 - 

Der gewaltsame Tod einer Frau in der Händelstraße am vergangenen Montag erschüttert die Offenburger Stadtgesellschaft. In der Händelstraße ist in der Zwischenzeit ein Ort des stillen Gedenkens entstanden. Aus der Bürgerschaft kommen Initiativen zur Unterstützung der Hinterbliebenen.

Eine privat initiierte Spendenaktion zur Unterstützung der Angehörigen des Opfers wurde gestartet. Auch die Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas hat angekündigt, die Hinterbliebenen zu unterstützen, jede Spende ist auch dort willkommen.
 
Neben dem tiefen Mitgefühl für die Angehörigen des Opfers denkt die Stadt auch an die Menschen im Quartier, für die das Geschehen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft teilweise eine schwere Belastung darstellt. Aus diesem Grund sind Mitarbeitende der städtischen Gemeinwesenarbeit und der Jugendarbeit bereits seit Montag im Umfeld der Händelstraße präsent. Sie suchen das Gespräch mit Anwohnenden und vermitteln Kontakte zu Ansprechpersonen, an die sich Menschen mit Gesprächsbedarf wenden können. Die Mitarbeitenden des Stadtteil- und Familienzentrums Buntes Haus stimmen sich darüber hinaus mit den umliegenden Kitas und Schulen ab und vermitteln bei Bedarf Beratungsangebote an Eltern. 
 
Die Stadt ist zudem im engen Austausch mit den Hinterbliebenen und bietet nach besten Kräften Hilfe an. Das Opfer hat sich vielfältig ehrenamtlich in der Stadtgesellschaft engagiert und gehörte verschiedenen Gruppen und Organisationen an. Auch bei vielen Weggefährt*innen löste ihr Tod große Betroffenheit aus. Die Stadt spricht auch mit Vertreter*innen dieser Gruppen.