Auch eine Zeitenwende: Offenburg wird Frontstadt - Die "vergessenen" Fliegerangriffe im Ersten Weltkrieg
Ein Vortrag von Peter Nath in Kooperation mit dem Historischen Verein Offenburg e. V.
Der erste Motorflug lag gerade einmal 12 Jahre zurück, als für die Einwohner Offenburgs am 23. August 1915 mit den ersten Bombenabwürfen aus einem Flugzeug der Krieg aus der Luft begann. Damit war die Offenburger Zivilbevölkerung zum ersten Mal den Auswirkungen des Krieges fernab jeglicher Front ausgesetzt, und bis November 1918 luden Flieger der Entente mit zunehmender Intensität bei fast zwei Dutzend Bombenangriffen ihre todbringende Fracht über der Stadt ab. Warum gerade Offenburg? - Zum einen waren die seit Beginn des 20. Jahrhunderts umfangreich erweiterten Bahnanlagen ein leicht auszumachendes Ziel, zum anderen lag Offenburg innerhalb der Reichweite der vorwiegend in Lothringen stationierten britischen Fliegerstaffeln.
Angesichts der Verheerungen des Luftkrieges im Zweiten Weltkrieg, die sich tief in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben, ist die Erinnerung an diese Bombardements heutzutage weitestgehend verblasst, obwohl hier die Grundprinzipien für die weitaus zerstörerische Luftkriegführung im Zweiten Weltkrieg gelegt wurden.
Der Vortrag wird versuchen, die lokalen Ereignisse und die zivilisatorische Wirkung nachzuzeichnen und so bewusst zu machen, dass Offenburg (und andere Städte im Westen des damaligen Deutschen Reichs) aus heutiger Sicht als Testfeld für die Lehren und Techniken betrachtet werden kann, die im Zweiten Weltkrieg zum Tragen kamen.
Mit Peter Nath
Kosten 5 € / 4 €
Anmeldung bis Vortag 14 Uhr an museum@offenburg.de oder Tel. 0781 82 2577.
Der erste Motorflug lag gerade einmal 12 Jahre zurück, als für die Einwohner Offenburgs am 23. August 1915 mit den ersten Bombenabwürfen aus einem Flugzeug der Krieg aus der Luft begann. Damit war die Offenburger Zivilbevölkerung zum ersten Mal den Auswirkungen des Krieges fernab jeglicher Front ausgesetzt, und bis November 1918 luden Flieger der Entente mit zunehmender Intensität bei fast zwei Dutzend Bombenangriffen ihre todbringende Fracht über der Stadt ab. Warum gerade Offenburg? - Zum einen waren die seit Beginn des 20. Jahrhunderts umfangreich erweiterten Bahnanlagen ein leicht auszumachendes Ziel, zum anderen lag Offenburg innerhalb der Reichweite der vorwiegend in Lothringen stationierten britischen Fliegerstaffeln.
Angesichts der Verheerungen des Luftkrieges im Zweiten Weltkrieg, die sich tief in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben, ist die Erinnerung an diese Bombardements heutzutage weitestgehend verblasst, obwohl hier die Grundprinzipien für die weitaus zerstörerische Luftkriegführung im Zweiten Weltkrieg gelegt wurden.
Der Vortrag wird versuchen, die lokalen Ereignisse und die zivilisatorische Wirkung nachzuzeichnen und so bewusst zu machen, dass Offenburg (und andere Städte im Westen des damaligen Deutschen Reichs) aus heutiger Sicht als Testfeld für die Lehren und Techniken betrachtet werden kann, die im Zweiten Weltkrieg zum Tragen kamen.
Mit Peter Nath
Kosten 5 € / 4 €
Anmeldung bis Vortag 14 Uhr an museum@offenburg.de oder Tel. 0781 82 2577.








Museum im Ritterhaus Offenburg
Veranstalter

