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Kühlanhänger sichert die Zukunftsfähigkeit des Pfadfindervereins Stamm Konradin Offenburg

- 15.10.2026 - 

Ein Quantensprung für die Pfadis

Natur, Zeltdorf und Lagerfeuer prägen die Outdoor-Aktivitäten der Pfadfinder des Stammes Konradin in Offenburg heute wie vor 70 Jahren. Doch die gesetzlichen Bestimmungen für Hygiene insbesondere von Lebensmittel haben sich geändert. Früher in Erdlöchern und Bächen gekühlt wurde im Frühjahr dieses Jahres der Traum eines Kühlanhängers unter anderem durch die Unterstützung der Bürgerstiftung wahr.

Große Freude herrschte beim Pfadfinderverein Stamm Konradin, als die Förderzusage der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas für die Anschaffung eines mobilen Kühlanhängers in diesem Jahr kam. Denn der Anhänger ist für den Verein überlebensnotwendig. 
 
Stabile Kühlkette 
Freudestrahlend neben dem neuen Kühlanhänger: Oldscout Renate Fischer.
 
Die Kühlkette der Lebensmittel vom Einkauf über Transport und Lagerung bis hin zum Verzehr muss nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen strengstens eingehalten werden. Bei rund 40 Veranstaltungen im Jahr in freier Natur mit 50 bis 100 Kindern und ihren Betreuenden, den Oldscouts, muss die Lagerküche gut bestückt sein. 
 
Ressource „Lebensmittel“
 
Und diese Mengen von Lebensmittel müssen oft über weite Strecken, auch bei hochsommerlichen Temperaturen gut gekühlt bis zum Verzehr gelagert werden. So wie beispielsweise bei der Kajak-Ferienfreizeit in der französischen Tarnschlucht an der Ardèche in den ersten beiden August-Wochen dieses Jahres. 
„Daher ist der Kühlanhänger für uns ein Segen“, erklärt Jess Haberer, Fördervereinsvorsitzender des Stammes Konradin e.V. Offenburg. 
 
Auch die Kinder lernen damit einen bewussten Umgang mit der Ressource „Lebensmittel“: Was muss wie gelagert werden, damit nichts verdirbt. „Auch mit Blick auf Nahrungsunverträglichkeiten sind wir jetzt mit dem Kühlanhänger besser aufgestellt“, freut sich Haberer.
Die Anschaffungskosten lagen bei 12.000 Euro, wovon die Bürgerstiftung 3.000 Euro übernommen hat. 
 
Spenden
 
Die restlichen 9.000 Euro konnte auf Spendenbasis finanziert werden. Hier steuerten Geschäftsleute und Eltern dazu bei. 
Hinzu kamen die Kosten für die Anhänger-Führerscheine, die von den neuen Führerscheinen nicht mehr abgedeckt sind. „Für zehn junge Gruppenleitende ermöglichten wir diesen – pro Person 1.000 Euro. So kam auf den Anschaffungspreis nochmal 10.000 Euro obendrauf“, rechnet Haberer vor. „Wir sagen danke für das große Engagement, das unserem Verein zugutekam und für die Zukunftsfähigkeit sorgt – für uns ein Quantensprung!“
 
KOWO - kommunales Wohnbauförderprogramm