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Die Städtische Galerie gibt Einblick in das Werk der Künstlerin Constanze Vogt/Bis 11. April 2027

- 29.10.2026 - 

Die Linie als Spur und Bewegung

Kunst Die Städtische Galerie Offenburg lädt zur Eröffnung der Ausstellung Constanze Vogt am Freitag, 6. November, um 19 Uhr ein. Nach der Begrüßung durch Kulturbürgermeister Hans-Peter Kopp führt die Leiterin der Städtischen Galerie, Patricia Potrykus, in die Schau ein.

Filigrane Muster zeichnen das Werk von Constanze Vogt aus.

In den Werken der Künstlerin Constanze Vogt steht die Linie im Fokus – als Spur, als Form und als Bewegung. Vogt arbeitet handwerklich: sie zeichnet, spannt, näht und faltet. Dabei verwandelt sie in ihren Zeichnungen und Objekten gerade Linien in dynamische, organische Formen. Allem liegt ein unsichtbares Netz zugrunde. Mit dem Lineal gezogene Linien werden in Volumen übertragen, Flächen in den dreidimensionalen Raum übersetzt.

Zu sehen sind Werke der vergangenen zwölf Jahre – neben Fineliner-Zeichnungen, aus Materialien wie Kohle- oder Seidenpapier, Garn und Holz geformte Gebilde, die im Raum hängen oder liegen. Die Ausstellung lässt eintauchen in eine reduzierte, filigrane Formensprache, die gleichzeitig durch Kraft, Durchlässigkeit und inhaltliche Tiefe emotional berührt.

Constanze Vogt, geboren 1984 in Bielefeld, lebt und arbeitet in Berlin. 2015 machte sie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel ihren Masterabschluss. Ihr Werk wurde schon zahlreich ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 2019 das HAP-Gries-

haber-Stipendium.

Tanzperformance

An mehreren Tagen verschmelzen in der aktuellen Ausstellung der Künstlerin Constanze Vogt Körper und Skulptur. Objekte aus vernähtem und gefaltetem Seidenpapier werden tänzerisch in Bewegung versetzt. Durch die Bewegung entstehen immer neue Faltungen, Verdichtungen und Materialansammlungen, die an natürliche Prozesse erinnern. Körper und Material treten in einen sensiblen Dialog und werfen Fragen nach dem Mit-Werden von Körper, Material und Natur sowie nach Sensitivität, Bewegung, Fragilität und Fürsorge auf. Die performative Intervention ist eine Zusammenarbeit der bildenden Künstlerin Constanze Vogt mit den Tänzerinnen und Choreografinnen Kira Senkpiel (Oslo) und Selina Koch (Stuttgart).

Aufführungen:

Fr, 6.11.26, Beginn 20 und 21 Uhr (Vernissage);

Sa, 7.11.26/10.4.27,

Beginn 11.30/13.40/14.50/16 Uhr;

So, 8.11.26/11.4.27,

Beginn 11.30/13.40/14.50/16 Uhr;

Fr, 9.4 27,

Beginn 19.30/20.30/21.30/22.30 Uhr,

Dauer 40 Minuten, Eintritt frei.

Ermöglicht durch die Projektförderung des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg.

 
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