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Maßnahme auf Zähringer Brücke wirkt

- 28.08.2025 - 

Seit Umsetzung nahezu keine Unfälle mehr

Im April hat die Stadt auf der Zähringer Brücke Baken anbringen lassen, um die Verkehrsführung mit Verschwenk der Fahrstreifen zu verdeutlichen. Seitdem wurden von der Polizei fast keine Unfälle mehr registriert.

Vor Umsetzung der Maßnahme kam es auf der Zähringer Brücke Fahrtrichtung Osten regelmäßig zu Unfällen zwischen Kfz. Ursächlich hierfür waren Fahrstreifenwechsel im Bereich des Verschwenks der Fahrstreifen. Insbesondere konnten häufig Spurwechsel von der Linksabbiegespur Richtung Wilhelmstraße auf die Geradeausspur Richtung Weingartenstraße beobachtet werden, die oft auch ohne Blinkzeichen ausgeführt wurden. Die Annahme, dass viele der Fahrstreifenwechsel unbewusst oder unwissentlich ausgeführt wurden, konnte durch die Unfallprotokolle bestätigt werden. 
In der Analyse wurde festgestellt, dass der Verschwenk der Fahrstreifen aufgrund der Kuppensituation relativ spät zu erkennen war. Mit den aufgestellten Baken werden die Verkehrsteilnehmer jetzt frühzeitig und eindeutig auf die Situation hingewiesen. Die für die Baken erforderliche Sperrfläche unterstreicht die Wirkung zusätzlich.
 
Seitdem konnte ein deutlich verbessertes Verkehrsverhalten beobachtet werden. Verkehrsteilnehmer ordnen sich frühzeitiger auf der gewünschten Spur ein, Fahrstreifenwechsel sind seltener geworden und werden in der Regel bewusst mit Blinkzeichen und unter Beachtung der Vorrangregelungen ausgeführt. 
 
Die bisherigen Ergebnisse sind eindeutig und überzeugend. In eine abschließende Beurteilung sollen aber noch die Wintermonate mit der längeren Dunkelheit einfließen.
 
Bei den Unfällen handelte es sich nahezu ausschließlich um Sachschäden, da jeweils nur Kfz beteiligt waren, die seitlich kollidierten – also mit deutlich geringerer Krafteinwirkung als z.B. bei einem Frontalzusammenstoß. Dennoch war aufgrund der hohen Anzahl an Unfällen dringender Handlungsbedarf gegeben. 
 
Durch die häufige Sperrung der Straße für die Unfallaufnahme kam es außerdem zu entsprechenden Folgen für die Verkehrsteilnehmer wie Staus, Umwege und Verspätungen der Buslinien. 
 
Polizei und Stadtverwaltung werden die Situation vor Ort weiterhin beobachten.